Stories

Februar 2013

Wenn man schon auf das Konzert von den Bostonern Sympathieträgern geht, nimmt man natürlich auch die Chance auf ein Interview wahr. Unseren Fragen stellten sich James und Tim.

Was sind die Unterschiede in euren Augen zwischen "Signed And Sealed In Blood" zum Vorgängeralbum?

"Going Out In Style" war ein Konzeptalbum. Für dieses haben wir alle Gedanken gesammelt, ausprobiert was besser passt und auch interessanter ist.

Dazu kam aber auch ein geringerer Anteil von dem Dudelsack, oder?

Ja, da ist eben in diesem Prozess passiert. Mal gibt es mehr mal gibt es weniger von dem einen oder anderen.

Bevor die Tour startete war das Album schon draußen. Habt ihr eine Reaktion via Twitter, Facebook etc. von der Fanbase bekommen?

Überwältigend was an Feedback kam, jedoch so unverhofft kam das nicht. Wir probieren alle neuen Songs immer mal wieder an den Fans aus. Wenn wir einen Gig haben nehmen wir neue Songs mit auf die Setlist auf und dann sehen wie die Fans reagieren und danach geht es dann gleich ins Studio.

Für meine Ohren hat das Album mehr Tiefe, ist ausgewogener und hat mehr Groove. Wie seht ihr das?

Genauso, das kommt aber durch den Mix der Ideen aller Bandmitglieder zustande. Auch unseren Manager zählen wir z.B. dazu, auch er bringt Ideen ein. So ist das einfach genial.

Habt ihr für den Opener 'The Boys Are Back' Unterstützung bei Thin Lizzy geholt?

(lachte und sprach) Nein, haben wir nicht, denn außer der Übereinstimmung bei dem Namen gibt es sonst keine.

Wie kam es zu dem fast Tribute-Song 'Jimmy Collins Wake'?

Boston ist eine sehr große und auch starke Sportstadt siehe die Boston Red Sox etc. Die Lyrics für diesen Song haben wir von einem Freund bekommen, der ein wahrer Baseballnarr ist und so entstand dieser Song.

Wird dieser Song zur neuen Hymne für einen Bostoner Baseballverein?

Bis jetzt leider noch nicht!

Wie bezeichnet ihr euren Stil? Punk, Folk, New Irish Folk?

Also, wenn ich jemanden treffe, der nicht weiß was ich mache, wie der Freund meiner Mutter, dem erkläre ich immer, dass ich Irish Punk from Boston spiele.

Was sind eure musikalischen Wurzeln, welche Bands haben euch beeinflusst, dass ihr das werdet was ihr jetzt seid?

Auf jeden Fall The Pogues und auch The Clash. Aber das sind so viele schau dir die Bandmitglieder an, jeder bringt was mit und erst recht mit den eigenen Gedanken, durch die eigenen Ideen von uns wurden wir zu dem was wir sind. Jedes Bandmitglied hat das mitdefiniert.

Heute ist der zweite Gig in Deutschland. Was denkt ihr über eure Deutschen Fans, habt ihr irgendwelche Erwartungen?

Wenn wir eine Tour machen, schauen wir, dass wir so oft als möglich in Deutschland speilen. Die Fans hier sind einfach der Hammer, von Mal zu Mal wurden es immer mehr und die gehen immer so richtig ab. Da muss man nicht viel machen, die freuen sich dass wir da sind und das spürt man. Das sind die verrücktesten Fans überhaupt, wir lieben es hier zu spielen. (ca 5.000 Menschen waren zugegen in Mannheim, Anm.d.Red.)

Noch eine Frage zu der Zusammenarbeit mit Bruce Springsteen, wie war es mit ihm zu arbeiten?

Bruce war genial, er ist ein Gentleman. Als der Punk in den USA so in den 1977er Jahren auf kam, war er gerade dran seine Punksachen zu schreiben, von daher wusste er auf was er sich einlässt bei uns. Das machte die Zusammenarbeit aber auch so ergiebig, weil er wusste was wir spielen, sensationell.

Stellt euch vor ihr müsstet ab morgen auf einer einsamen Insel leben und dürftet nur drei Dinge mitnehmen, welche wären das?

(Nach längerem überlegen)

Tim: Mum, Dad und meine Frau

James: Gitarre, Hund und Frau

Noch ein paar letzte Worte für unsere Leser?

Deutschland ist super, wir kommen wieder. Vielen vielen Dank für euren Support und genießt das Album

Das Interview führte Car Sten






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