Stories

Juni 2001

Interview mit Roger, Gitarrist der Band Across The Border...

Für alle Leser, die euch nicht so gut kennen: Seit wann gibt es die Band und wie bist du dazu gekommen?

Die Band gibt's jetzt fast schon 10 Jahre, weshalb wir dieses Jahr auch unser 10jähriges Jubiläum in Remchingen am 03.11.01 feiern werden. Und zwar zusammen mit Big Bag Of Sticks, mit denen wir schon oft gespielt haben und auch befreundet sind. Ich bin jetzt ca. 3 ½ Jahre dabei, so genau weiß ich des selber ned haha. Ich kenne alle Jungs schon ziemlich lange, hab auch schon mal am Bass und der Gitarre ausgeholfen und so war ich wohl der erste, den sie fragten, ob ich nicht für Inst einspringen würde. Jo, gesagt getan!

Auf eurer neuen MiniCD "Short Songs, Long Faces" geht es deutlich härter zur Sache als noch bei "If I Can't Dance, It's Not My Revolution". Wolltet ihr bewusst die Punkrock Einlagen verstärken oder hat sich das einfach so ergeben?

Genau, wir wollten mal was heftigeres machen und da eh klar war, dass es eine MiniCD wird, haben wir gesagt: schnell und heftig. Auf der nächsten wird's dann wieder bissle ruhiger und folkiger - vielleicht - ;)

Seid ihr im Nachhinein mit der CD zufrieden oder würdet ihr etwas verändern wollen?

Tja, dass ist so ne Frage: Im Grossen und Ganzen bin ich sehr zufrieden. Natürlich gibt´s im Nachhinein immer Sachen, wo du denkst, das hätte man so machen, das lassen oder das so oder so machen können. Das ist aber immer so und das ist auch gut so. Nur auf die Art kommt man auch weiter. Ich denke, ne Platte machen und total zufrieden sein – das geht nicht – bei mir zumindest nicht. Ich denke da aber eigentlich nicht groß nach, sondern schaue lieber in die Zukunft, jo.

Im Herbst soll euer neues Album erscheinen. Wann beginnen die Aufnahmen und was dürfen die Fans von der neuen CD erwarten?

Im Herbst wird das wohl nix mehr, da muss ich Euch da draußen enttäuschen. Ich denke, im Frühjahr wird sie wohl fertig sein. Im Moment arbeiten wir noch an den Songs!

Die Songtexte spielen bei euch eine wichtige Rolle. Wie geht ihr überhaupt an ein neues Album ran: Schreibt ihr zuerst die Lyrics und dann die Songs oder spielt das eine eher untergeordnete Rolle, womit ihr beginnt?

Genau, es ist total wurscht, was zuerst kommt. Jake kommt meistens mit einer Idee, also Text oder Riff und dann basteln wir zusammen am Song rum, nehmen ihn auf, verwerfen ihn etc. Das geht dann so, bis wir um die 15-20 Songs haben und dann wird im Studio oder im Proberaum diskutiert. Der ein oder andere Song fällt dann wieder raus oder wird für was anderes verwendet.

Wie wichtig ist euch persönlich die Message, die ihr mit euren Songs rüberbringen wollt?

Für mich persönlich ist die Message in bestimmten Songs schon wichtig, wobei wir aber im Gegenzug auch nie so viel Gewicht hineinlegen wollen. ‚Stop Drinking’, z.B.: ist eher ein ironisches Lied über uns und zeigt auch, dass wir sehr wohl über uns lachen können. Wir wollen ja in erster Linie auch keine Band sein, die immer mit erhobenem Zeigefinger auf der Bühne steht und Ihre Botschaft aufdrängen will. Sicher – das ist wichtig und gehört zu uns - ,aber in erster Linie geht es uns allen um Spaß – Spaß für uns – und Spaß für die Jungs und Mädels, die sich die Platte kaufen, bei den Gigs sind und einfach Party machen wollen. Wir waren und sind halt schon immer Partypeople und das macht uns aus!

Zum Schluss würde mich noch interessieren, welche Songs du privat hörst?

Haha, privat hör ich eigentlich nicht viel von uns, 'Moving' find ich persönlich nen coolen Song. Ansonsten hör ich eigentlich eher ruhigere Sachen z. B. die Cafe del Mar Scheiben find ich ganz cool. Jaja, dass braucht man nicht zu verstehen!?!?!? Oder die Foo Fighters find ich richtig gut, Zappa, Radiohead, Smashin Pumpkins etc.

Oliver Bender






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