Konzerte

Hatefest
Six Feet Under, Marduk, Vader & Hate

06.April bis 06.April 2015

Hatefest in Saarbrücken

Am Ostermontag hat die Hatefest-Reisegruppe in Saarbrücken in der Garage halt gemacht, an altbekannter und ehrwürdiger Stelle für Metalveranstaltungen. Heuer war es keine Extended Show, es spielten Hat, Vader, Marduk und Six Feet Under.

Den Opener sollten die Jungs von HATE machen dürfen, die Anheizer für das versammelte Fachpublikum. Die Jungs, bestickt mit ihren Corpse Paints und der entsprechenden Mimik legten auch gleich mal amtlich los mit ihrem munteren ix aus Black- und Deathmetal, wobei die Blackmetalparts die Oberhand haben, ab und an angereichert mit Thrashparts, sprich ein munteres voll auf die Zwölf. Mit ihrem aktuellen Album„Crusade: Zero“ im Gepäck wurden u.a. folgendes vorgetragen ‚Erebos‘, ‚Hex‘, ‚Age of Darkness‘ für einer der stärksten Songs, dann gab es noch ‚Leviathan‘ oder auch ‚Wrists‘. Die Jungs spielten eine geile Show und Fans nahmen dies dankend auf und bangten was das Genick her gab. Viel zu früh mussten sie aufhören und die Bühne räumen…

VADER schickten sich an den Raum zu planieren, mit unglaublich viel Spaß und Witz gingen die Jungs um ihren Fronter „Peter“ auf die Bühne und auf die Fans zu – so habe ich Vader noch gesehen. Gesehen, das Stichwort für die photografen: Geile Lightshow, man konnte die Jungs andlich mal in „hellen“ Licht erstrahlt sehen. Auch für die Fans war die gebotene Lightshow ein Augenschmaus, jedoch ist zu bezweifeln, dass die Fans dies nicht wahrnahmen, denn der Opener-Song war ‚Wings‘ und ab da ging es nur noch ab, u.a. mit ‚Abandon all Hope‘, ‚Silent Empire‘, ‚Hexenkessel‘ oder auch ‚Dark Age‘. Die Jungs boten eine sehr geile Show, was auch die Fans mit fast permanenten Bangen quittierten. Auch hier kam einem die Show wesentlich zu kurz vor.

Das Feld war aber nun bereitet für die Panzerwalze MARDUK, wie es sich gehört kamen sie bei Nacht mit Corpse Paints versehen, was man aber kaum sehen konnte, da es so dunkel war. Einige Photographen fanden den Vorschlag gut, das nächste Mal mit einer Staffelei in den Photgraben zu gehen und einfach eine Leinwand schwarz an zu malen und irgendwo den Schriftzug Marduk einzufügen. Kam mal licht durch wurde gleich der Nebel hinterher gejagt… Verschleierungstaktik eben. Zweifelsfrei hingegen war die Gangart der Jungs – Vorwärts ohne Gefangene zu machen, ab und an kamen ein paar Songangaben, man machte es den eventuell neuen Fans schwer die Songs zu verstehen… Aber ‚Frontschwein‘ und ‚Burn the Nazarene‘ sind nun mal gesetzte Nummern…

Jetzt war es aber Zeit für den Headliner, für The Old Man aka Chris Barnes und seine Truppe SIX FEET UNDER. Ein Feuerwerk wurde abgebrannt, eine geile Lightshow, eine sehr agile Bühnenshow der Protagonisten, der Grund warum die Jungs als Rampensäue bekannt sind. Ein Hingucker jagte den Nächsten, es war immer was los auf der Bühne – was sollte man da machen, bangen oder zuschauen? Die Mischung macht‘s! So jedenfalls die Fans, egal ob man zu ‚Silent Violence‘, ‚Deathkaalt‘, ‚Human Target‘, ‚Tor nto the Bone‘ oder ‚No warning Shot‘ bangte, es machte nur Spaß. Aber als man nach ‚Beneath a Black Sky‘ die Bühne verließ kam keine Panik auf, man spürte, dass es eine Zugabe geben würde, sogar zwei. Das Besondere daran ist das Cannibal Cover zu ‚Hammer Smashed Face‘ – danach konnte man wirklich zufrieden den Heimweg antreten, ein gelungener Abend ging zu Ende, eine Ohrenweide und größtenteils auch eine Augenweide.

Eure Roadcrew
Sybille & Car Sten






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