Konzerte

Amon Amarth
Huntress & Savage Messiah

15.Februar bis 15.Februar 2015

Amon Amarth, Huntress und Savage Messiah in Strasbourg
Das Ende einer Tour wurde in Strasbourg durchgeführt. Über 20ig Stationen in ein paar Wochen. Von England in die Niederlande, dann nach Deutschland und noch nach Frankreich bis man schließlich den Schlusspunkt erreicht hatte, den letzten Gig, hier in Strasbourg. Es waren sehr befreit aufspielende Bands, man hatte das Gefühl, dass es ihnen nach wie vor Spaß macht, aber eben auch eine gewisse Freude da ist, dass die Tour nun endet.
Den Opener machten SAVAGE MESSIAH aus England, nicht Großbritannien, nein England. Im Gepäck hatten die Herren außer der guten Laune auch ihr zweites Album, von dem sie uns reichlich beschenkten. Wobei der gesamte Auftritt sehr agil und präsent war. Der Basser und die zweite Rhythm-Guitar waren sehr präsent und posten ohne Ende. Ein geiler und treibender Mix von Songs bei dem die Vollgas-Songs überwogen. Man gewann die Herzen der Franzosen mit ‚Cross of Babylon‘, ‚Hellblazer‘, ‚Fateful Dark‘ oder mit einem einfachen „Ca va?“ – und schon waren die Fans wieder da. Die Laiterie war sehr gut gefüllt schon zu diesem Zeitpunkt, aber man musste schnell sein, denn die Jungs spielten nur 30 Minuten, mit entsprechenden Appllaus wurden sie dann auch verabschiedet.
Nach einer kürzeren Umbauphase waren HUNTRESS dran mit ihrer wunderbaren Fronterin Jill die Herzen der Franzosen zu verzücken was man auch auf Anhieb schaffte. Im Gepäck die bisherigen zwei Alben, also zwei Drittel ihrer Trilogie, zwei unterschiedlich arrangierte Alben. Somit war man gespannt wie der Abend verlaufen würde. Was wäre ein Auftritt ohne DEN Song von Huntress ‚Eight of Swords‘? Nichts, daher wurde er am Ende als eine Art Outro zelebriert. Aber dazwischen gab es noch ‚Spell Eater‘, ‚Zenith‘ oder ‚Starbound Beast‘ und natürlich durfte man mit sowas rechnen: Einem Ausblick auf den Abschluss ihrer Trilogie, welches im Sommer 2015 erscheinen soll, aber ohne den Titel des Albums zu nennen, dafür zwei Songs mit ‚Harsh Times on planet Stoked‘ und ‚Flashed‘. Jill, Blake und Co spielten eine sehr agile, freudige Show, es wurde auch gepost ohne Ende und jede kleine Ansprache wurde mit Freuden aufgenommen – jetzt war der Saal rappel voll und es wurde nur noch gefeiert. Aber auch dieser Gig war nach fast genau 45 Minuten beendet und eine längere Umbauphase folgte um alles zu bereiten für den Headliner des Abends und der Tour …
AMON AMARTH war dran ihrer „Deceiver oft he Gods“ – Tour den finalen Gig zu liefern. Auch Johan Hegg und Co waren super aufgelegt. Jedoch zeigten zuerst die Fans wie spontan sie sein können bzw. sind: Eigentlich sollte nur ein weiterer Song gespielt, da die Umbauphase auf der Bühne noch nicht beendet war, irgend ein Instrument oder so, dann hörte man ‚Run tot he Hills‘ ein wenig lauter als die vorherigen Songs und jeder dachte das wäre das Intro für Amon, ähnlich wie bei Kreator ‚In the year 2525‘ – so kam es zum ersten gigantischen Fanchor in der Laiterie. Danach erklang das eigentliche Intro und die Band betrat nach und nach die Bühne um mit ihren Songs zu frohlocken. Den Auftakt machte ‚Father of the Wolf‘ gefolgt von ‚Deceiver of the Gods‘ aber auch ‚Asator‘ oder ‚Twilight of the Thunder God‘ sollten folgen dazu noch ‚As Loke falls‘, ‚Death in Fire‘ oder ‚Victorious March‘ bevor es beim letzten Song zu dem Song von Amon schlechthin kam, die Fanchorgarantie bei ‚The Pursuit of Vikings‘. Natürlich gab es noch weitere Songs, hier steht nur eine Auswahl. Von fast jedem Album, jeder Schaffensperiode gab es einen Song. Die Jungs waren super drauf, die Lightshow war abwechslungsreich, viel Nebel, der Sound perfekt, die Fans sensationell. So sollte ein geiler Abend richtig heiß enden da er doch so kalt vor der Tür begann.
Man darf gespannt sein wenn diese Bands das nächste Mal auf Tour gehen, dann sollte man zusehen, dass man Vorort ist, denn diese Bands haben einfach nur Spaß gemacht – fragt diejenigen die dort waren!!!
Eure Roadcrew
KoJe und Car Sten






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