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Metalcore 

Österreich - "Rock" wird von uns Europäern in Bezug auf die Alpenrepublik noch des Öfteren mit "Fels" oder "Stein" übersetzt oder direkt mit dem Großglockner gleichgesetzt. Bis jetzt. Denn nun veröffentlichen The Sorrow ihr Debüt "Blessings From A Blackened Sky" und beweisen, dass sich der moderne Metal bis in das tiefste Vorarlberg gemosht hat: Filigrane Riffs, derbe Hochgeschwindigkeits-Attacken, wuchtige Rhythmen, melodische Kontrapunkte und Breakdowns, die jeden Nackenmuskel lockern. Das ist, was dieses Debüt auszeichnet, das ist, was The Sorrow in der Februar-Ausgabe des Metal Hammer den "Demos des Monats"-Award einbrachte - und sogar Parallelen zu den Königen der Szene, Killswitch Engage.

"Das ist sicherlich eine Band, die alle Bandmitglieder respektieren und mögen", bestätigt Frontmann Mätze, ohne jedoch die eigentlichen musikalischen Wurzeln von The Sorrow vernachlässigen zu wollen. "Unsere wirkliche Heimat sind Musiker wie Pantera, Machine Head, In Flames, At The Gates oder auch Iron Maiden, Judas Priest, Mötley Crüe oder Skid Row. Wir sind schließlich schon fast alle über 25 - da reichen die Vorlieben weit in die zeitlose Metal-Historie zurück." All diese genannten Einflüsse finden ihren Platz auf "Blessings From A Blackened Sky". Aus alt wird neu, The Sorrow repräsentieren die neue Generation von Metallern, denen kein Weg zu weit, kein Club zu klein ist, um den Schweiß ihrer Fans am eigenen Leib zu spüren.

Vor der Gründung im Herbst 2005 tourten die Musiker in diversen Punk- und Hardcore-Bands durch ihre Heimat - bevor sie in The Sorrow die perfekte Kombination aus Melodie, Härte und Passion fanden. Das Quartett weiß, worum es sich im Underground dreht und welches Feuer mit dem Drive der Basis zu entfachen ist: "Es ist schon eher schwierig in Österreich voranzukommen", weiß Gitarrist Andi, der zusammen mit Mätze für das Songwriting verantwortlich ist. "Es gab aber einzelne Leute, die konstant an uns geglaubt und uns unterstützt haben. Mittlerweile haben wir in Österreich eine loyale Fan-Basis aufgebaut. Auch in Süddeutschland haben wir immer gute Resonanzen erhalten, die uns ermutigt haben, unser Ding durchzuziehen." Das Ganze resultiert nun in dem mächtigen Debüt "Blessings From A Blackened Sky".

Als Studio wurde das Principal Studio nahe Münster auserkoren, in denen The Sorrow zuvor bereits ihr viel umjubeltes Demo eingespielt hatten. Als Album-Produzent stand der Band Toni Meloni zur Seite, der sich bereits durch seine Arbeiten mit Estate oder auch Caliban einen Namen gemacht hat. Musikalisch erwartet die Fans die gesamte Bandbreite des modernen Metal: Neben dem Groove des Metalcore blitzen die Harmonien des klassischen Metal ebenso durch wie melodiöse Höhepunkte. Während 'The Dagger Thrust' mit einem unwiderstehlichen Mix aus Groove und Harmonie besticht, wird 'Knights Of Doom' so manches Schleudertrauma provozieren (und zugleich  Iron Maiden-Fans begeistern), 'Death From A Lovers Hand' ist der Hit für die Headbanger auf der Tanzfläche, bei 'Numbers Of Failure', 'From This Life' und 'Far Beyond The Days...' schimmern klar die klassischen Thrash Metal-Wurzeln durch, bevor 'Her Ghost Never Fades' seinen Höhepunkt bereits im ersten Durchlauf auf unbestimmte Zeit in die Gehörgänge pflanzt.

Textlich reflektieren The Sorrow auf "Blessings From A Blackened Sky" die gesamte Bandbreite der Medien-Apokalypse. "Heutzutage ist es normal, jeden Tag mit  Weltuntergangsszenarien konfrontiert zu werden", erklärt Andi, der zu diesen Themen aber auch thematische Gegensätze setzen wollte. "Unser Debüt ist voll mit markanten Metal Schlagwörtern wie auf Judas Priests "Painkiller"", lacht er. Auf die darf sich im Herbst nicht nur die deutschsprachigen Metal-Horde freuen, wenn The Sorrow ihre erste umfangreiche Tournee in unseren Breitengraden starten, sondern auch das Wacken Open Air, das mit den vier Österreichern einen der energiegeladensten und hoffnungsvollsten Newcomer der Metal-Szene verpflichten konnte. Andi verspricht Siedegrade vor der Bühne - und beim Durchlauf des Debüts "Blessings From A Blackened Sky": "Was unsere Songs von der Masse abhebt, ist Mätzes einzigartige Stimme, die Fusion von verspielten Gitarren und die brachialen Moshparts." Großglockner war gestern, großer Metal ist heute - The Sorrow.



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