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Embryonized

Label: Xtreem Music (2003)

Human Mincer kommen entgegen aller Wahrscheinlichkeit nicht aus Mainz, sondern von der iberischen Halbinsel, genauer gesagt aus Madrid. Das sich in Spanien eine wachsende Metalszene befindet war in den letzten Jahren an der steigenden Zahl von Konzertterminen zu bemerken. Gerade die beiden großen Zentren Madrid und Barca werden stetig von den Bands bereist.

Apropos Fußball… Die Mainzer sind ja nun leider nicht aufgestiegen, aber dafür füllen ihre ausgesprochenen Wortnachbarn eine weitere Metalsparte mit spanischen Bands auf: Den Grindcore Death Metal! Knüppel aus dem Sack und Feuer frei. Eine knappe halbe Stunde bekommt man die Ohren voll, garniert mit einer Produktion, die ordentlich drückt, am Schlagzeug aber Schwächen hat.

Technisch sind die Jungs recht fit und können sogar stumpfe, aber recht eingängige Rhythmen einbauen. Sprich es ist genügend Death zur Sinngebung des Ganzen vorhanden. Der Sänger schreit allerdings total krank. An Unholy Grave kommt er zwar nicht heran, aber von Gegurgel bis hin zum Geräusch eines abgestochenen Ferkels hat er einiges drauf. So ergibt sich ein ordentliches Debüt, dem jedoch, wie 95% aller Bands dieses Genres, die Eigenständigkeit fehlt. Fans sind hier aber richtig.

Christian Kremp






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