Reviews

A Flight And A Crash

Label: Epitaph (2001)

Hot Water Music bringen mal wieder eine neue Scheibe auf den Markt, nachdem sie eigentlich vorhatten schon vor drei Jahren aufzuhören. „A Flight And A Crash“ fällt ein wenig seichter aus, als die Vorgänger Scheiben, im Gegenzug dazu spielen die Jungs jetzt auf einem melodisch und gesangstechnisch höherem Niveau. Der beste Song des Albums ist definitiv ‚Paper Thin’, denn er besitzt zum einen singalong Qualitäten und zum anderen ist er unheimlich melodisch. ‚Jack Of All Trades’ und ‚Sons And Daughters’ sind vom melodischen Charakter her sogar noch um einige Längen besser, aber auf der anderen Seite sind diese Songs nicht gerade sehr eingängig, besonders der zweitgenannte. Die alten Qualitäten der Band kommen auch auf diesem Album nicht zu kurz, denn mit ‚Instrumental’ und ‚One More Time’ zeigen die vier Jungs, dass sie nichts von ihrer alten Stärke verloren haben. Was mir bisher verborgen blieb, ist, dass Hot Water Music auch progressiv sein können, was sie mit den beiden Songs ‚In The Gray’ und ‚She Takes It So Well’ unter Beweis stellen, wobei der zweite Song als Ballade aufgebaut ist. Alles in Allem eine Scheibe, die den Vergleich mit den großen Bands des Geschäfts nicht zu scheuen braucht.

Nils Manegold






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