Reviews

Vuur Van Verzet

Label: Napalm Records (2018)

Heidevolk sind aus der Pagan-Metal-Welt nicht mehr wegzudenken, die Herren aus dem Gelderland rocken und verzücken die Fans schon seit Jahren. Jedes Jahr bzw. bei jedem Release legen sie eine Schippe drauf, so auch dieses Mal? Und wie! In meinen Augen, ohne dem Tipp vorgreifen zu wollen, das rundeste Album der Band in ihrer Historie. Gerne bemängelt, dass die Herren fast nur niederländisch singen, tja dem gleich tun es Mangarm oder Finntroll, und nun?
 
Das Album ist echt ein Brett egal welchen Song man euch auf die Ohren geben sollte. Von Odins Speer ‚Gungnir‘ bis zu dem schönen immer wieder besungenen Thema ‚The Alliance‘ oder ‚A Wolf in my Heart‘ oder ‚Yngwaz Zonen‘. Ihre messerscharfen Riffs, das variable Drumming, die orchestralen Einwürfe oder die Männerchöre als Backingvocals, ein sehr episch angehauchtes Album ohne große Breaks, die mir in der Vergangenheit bei den Platten immer wieder ein wenig nervig waren. Bei Live-Gigs wurden diese Breaks minimiert…  Inhaltlich geht es um typische Themen des Paganbereichs wie der erwähnt Speer Odins. Übersetzt heißt das Album „Das Feuer des Widerstands“. Wie gesagt das beste Album der Jungs und so kann es gerne weitergehen, über jeden Zweifel erhaben sind die Jungs schon lange.
 
Mein Tipp: Das Album ist richtig fett, aber wenn ihr die Jungs mal richtig in Fahrt sehen wollt. Die beiden Fronter in Aktion, dann müsst ihr die Jungs auf der anstehenden Tour besuchen. Das Album ist das beste ihrer Geschichte, mit viel Gefühl, Esprit und Passion vorgetragen ohne viele Breaks, die Übergänge zu anderen Phasen hat man ruhiger gestaltet, richtig geil, testet es an! Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
10/10
 
Car Sten






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