Reviews

Wrath of the Reaper

Label: High Roller Records (2017)

Schon seit 34 Jahren in Sachen unterwegs, eine weitere Bay Side Area Band, aber eine die sich nicht dem Thrashmetal verschrieben hat. Von Beginn an, mit ein zwei Ausreißern, spielten die Herren einen schönen straighten und äußerst eingängigen Powermetal. Genau dies präsentieren die Herren wieder, allerdings dürfte es sich um das einprägsamste Werk handeln, da jeder Song das Potenzial zum Ohrwurm hat.
 
Begonnen wird mit einem Song der eher im Prog-Bereich angesiedelt ist, kaum an Geschwindigkeit aufnimmt und auf den Namen ‚Macabre Procession of Specters‘ hört. Dieser Song stellt einem die einzelnen Instrumente vor, ihre Gangart und das wozu sie fähig sind. Aber besonders hervor tritt gleich die Stimmgewalt vom Fronter Eddy Vega, einer der Gründe warum sich die Band nie so im Thrashbereich landen konnte, da seine Stimme ebenso hoch ist. Bei ‚Screaming Sacrifice‘ hingegen wird das Powermetal-Gaspedal bis zum Bodenblech durchgetreten und man sieht wie es eigentlich klingt, wenn … Den Kontrapunkt stellt ‚Exhumed for the Reaping‘ dar mit seinen sehr schnellen Riffs und dem entsprechend schnellen für Thrash typischen Drumming. Bei ‚Slave in Hell‘ zeigen die 6-Saiter wie viele Bünde sie zur Verfügung haben, wie schnell man diese erreichen und kombinieren kann bei ihren Soloparts.
 
Mein Tipp: Alles in allem ein sehr eingängiges, abwechslungsreiches und mit Spannung versehenes Album, das auch von der Stimmgewalt und den unterschiedlichen Klangfarben lebt. Ein sehr gutes Album und ich kann der Band nur zustimmen, dass es sich um das beste Album ihrer Karriere handelt. Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
10/10
 
Car Sten






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