Reviews

October Fire

Label: Battlegod Productions (2016)

Es ist schön, dass sich in einer schnelllebigen Welt manche Dinge nicht ändern, so auch bei Harm’s neuen Album. Keine Änderungen im Line-Up, keine Änderung in puncto Ausrichtung und Ziel, keine Änderung in Sachen Herangehensweise für ein Album. Diese kryptischen Sätze sollen lediglich aussagen, dass die Jungs so geblieben sind, wie sie vor fünf Jahren waren. Den re-Release von 2015 lassen wir mal unter den Tisch fallen …

Nach ein paar Sekunden eines Instrumentals, welches in den ersten Song integriert ist, beginnen auch gleich die infernalischen Gitarren, das Drumming und die herzerwärmenden Growls von Fronter und Basser in Personalunion Steffan. Der Songtitel wird der musikalischen Umsetzung gerecht: ‚Devastator‘. Beim folgenden Song hat man auch keine Mühe die Songstruktur zu erraten, wenn man sich den Namen anschaut: ‚Executioner‘, hier wird aber mit dem Stilmittel des Breaks und eines massiv treibenden Midtempoblasts gearbeitet, geilen Gitarrenläufe die dies untermalen, das Drumming ist raffiniert arrangiert, das macht Laune und wir sind erst beim zweiten Song. Das geile daran ist, dass dies so weiter geht, selbstverständlich fehlen die hyperschnellen Soli nicht. Weitere Lauschproben? ‚Kill the King‘, ‚Red Stone Souls‘ oder ‚Bad Omen‘.

Mein Tipp: Ein richtig geiles Thrashalbum, das einfach eine Einladung ist um die Jungs auf ihrer nächsten Tour besuchen zu wollen. Dieser Name brennt sich in das Gedächtnis ein: Harm = Hammer, hart, Highspeed, herrlich und hervorragend! Die Pommesgabel zum Gruße!!!

10/10

Car Sten






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