Reviews

Hell:On
Once upon a Chaos

Label: H'Art (2015)

Zum 10 jährigen Jubiläum präsentieren die ukrainischen Deathmetaler ihr fünftes Studioeisen. Im Gerpäck haben haben die Jungs eine Auswahl Metal untypischer Instrumente, die aber fachgerecht eingearbeitet wurden wie z.B. die Maultrommel oder Drymba genannt, die Shehnai, eine einzigartige Trompete oder die aus Indien stammende Langhalslaute namens Sitar. Schon damit haben die Herren ihre Klangwelt um einiges erweitert aber auch zugleich die Erwartung ein wenig erhöht.

Als Lauschtipps würde ich euch ‚Delirium‘ empfehlen das durch seine scheinbar wirre Struktur auf der einen und der technischen Sauberkeit, Highspeed-Solo auf der anderen zu überzeugen weiß. Die Vocals werden im Growlbereich dargeboten und machen richtig Laune. Weiterhin würde ich euch Self-Destruction‘ empfehlen und ‚Salvation in Death‘ bei dem man Andreas Kisser von Sepultura zu einem Gastauftritt und –beitrag gewinnen konnte. Das Drumming ist wunderbar variabel, mal Thrash dann wieder Hyperblast, die technische Finesse und die Highspeed-Soli möchte ich auch nochmals erwähnen. Wenn man motzen möchte, dann lediglich, dass die erwähnten besonderen Instrumente nicht in dem Maß zu erkennen sind wie man es hätte tun können, auch wenn ansonsten die Produktion sehr fett ist.

Mein Tipp: Reinhören und gefangen nehmen lassen von den Jungs, die hier ein gutes Stück Deathmetal aufbieten, das richtig Spaß macht, variabel, überraschend und technisch sehr anspruchsvoll ist. Langeweile gehört nicht zu den Wörtern die einem beim Genießen diesen Albums einfallen! Die Pommesgabel zumGruße!!!

9/10

Car Sten






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