Reviews

Hell:On
Hunt

Label: Plastic Head Music Distribution (2013)


Das vierte Album der Ukrainer, eine wahre Wand gegen die man anrennt. Dieses Album, ohne den Tipp vorweg zu nehmen, ist eine Wucht. Fett ohne Ende, drückend, treibend, verschnörkelt ohne zu nerven, zwei super Marichis die sich teilweise eine Battle geben, das Drumming – von einem anderen Stern, tief-derbe Vocals dir richtig antreiben. All das verkörpert Hell:On auf diesem Album, man  könnte sagen, dass der Albumtitel auch die Gangart vorgibt, allerdings ohne anschleichen und ähnliches, viel mehr eine Treibjagd…

Nehmen wir nur mal ‚Hear my Call‘ den Opener des Albums,  ein kurzer Takt mit der Gitarre und schon setzt das infernalisch-geile Drumming ein, welches so mächtig kommt, dass man gleich mit dem Bangen beginnen möchte. Bei ‚Dormition‘ darf man auch noch einen Gast begrüßen, niemand geringeres als Marek Pajak von Vader, selbiges bei ‚Slaughter Smell‘ wo man Andy LaRocque von King Diamond begrüßen und die Herren stellen ihr Können definitiv unter Beweis. Im Grunde ist das ganze Album als Lauschtipp zu sehen, denn auch die Midtempoparts haben ihre massiven Stärken, erst recht wenn man die Zusammenführung der Blastparts mit den Midtempoparts sieht, eine Ohrenweide…

Mein Tipp: Man darf sich freuen und glücklich schätzen, wenn man die Chance hat, diese Band mal live spielen zu sehen, wenn die nur annähernd das umsetzen, was sie hier zur Schau stellen, dann muss das ein überwältigendes Konzert werden – drum gehet hin und hört rein …

10/10

Car Sten