Reviews

13 Keys to Lunacy

Label: Folter Records (2013)


Dieses Album klingt nicht wie ein klassisches Debüt, es ist viel ausgeglichener als die meisten Debütalben. Das es vielschichtiger ist liegt an der doch sehr breiten Aufstellung der Melodien und der präsentierten Tiefe und der gewaltig um malten Atmosphäre. Kein klassisches True Norwegian Black Metal, melodiös, erhaben, einer Prise Verrücktheit, fast total ungewöhnlich die cleanen Vocals und dann noch mal Englisch und dann auf Deutsch. Treibend durch die Gitarren, treibend durch das wummernde Drumming, aber gleichfalls erhaben vorgetragen durch die Gitarren mit ihren eingängigen Riffs und dem permanenten Groove. Selbst die Midtempoparts haben so viel davon…

Als Lauschtipps würde ich euch den Opener ‚If I am the Storm‘ empfehlen, das ist mal eine amtliche Hausnummer und bereitet euch auf das Kommende vor, auch die Prise Vikingkomposition ist hier schon deutlich zu vernehmen, ein weiteres Sonderstellung Merkmal dieser Truppe – viele Einflüssse! Ebenso erwähnens- und daher testenswert ist ‚Reinvigoration‘ oder der Brecher schlecht hin ‚Nichts als Stille‘, warum Brecher, das findet ihr am besten selbst heraus.

Mein Tipp: Die Jungs wissen auf ganzer Linie zu überzeugen und vor allem zu überraschen, es wird einem niemals langweilig. Dazu noch die gelegentlichen Überraschungen runden dieses Album ab und machen daraus eine wahre Kaufempfehlung für alle Fans von Black-, Pagan- und Vikingmetal. Selbst der Rest der Extremisten dürfte sich daran erfreuen können…

10/10

Car Sten






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