Reviews

Skull Baptism

Label: Black Hate (2010)

Das vierte Album der deutschen Thrash-Black-Metaller von Gräfenstein steht in den Startlöchern. Wer die Band noch nicht kennt und nicht gehört hat, dem sei gesagt, dass es sich um einen dreier handelt: Greifenor (Vocals, Gitarre), Hackbeil (Bass) und Ulvernost (Drums). Das Intertessante ist, dass man es kaum wahrnimmt, dass es sich um nur drei Mannen handelt, da die kompositorische Dichte so hoch ist, so komplex, vielschichtig und variabel, dass man genau hinhören muss, sich jedem Instrument einzeln widmen um dies heraus zu hören.

Klassischer Black-Stil im treibenden Bereich und ganz klar im aggressiven als auch hasserfülltem Bereich mischt sich mit dem Black Metal des 21.Jahrhunderts. Sehr geschickt arrangierte Midtempo-Parts, untermalte Sequenzen die der Atmosphäre, düster und erdrückend, dienen. Manch eine Wiederholung hat schon eine monoton-betörende Art. Dazu gesellt sich der gegrowlde Gesang in seiner aggressiven Art.

Als Lauschtipps würde ich euch besonders 'Halls Of Dawn' empfehlen, dieser Song hat eine besondere Schwere und Tiefe. Außerdem würde ich euch noch 'Dead End' oder auch den letzte Song des Albums 'Icon Of Sin' empfehlen. Mit diesen Songs in den Ohren habt ihr einen sehr guten Überblick, was euch dieses Album zu bieten hat.

Mein Tipp: Ein fettes Teil kommt da auf euch zu. Black Metal im Thrashgewand ist auch nicht alltäglich, dazu die munteren, frischen Kompositionen - das überzeugt auf ganzer Linie. Hört rein Leute, ganz klare Lauschempfehlung, die Überzeugung leisten die Jungs mit ihrer Mucke.

Car Sten






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