Reviews

Colleteral Defect

Label: Massacre Records (2007)

Da sind sie wieder die Herren um Stefano Fiori, die eine Keyboarderin haben, welche die Leadparts der Songs meist übernimmt, somit die Lead-Guitarre entlastet und dadurch für Flexibilität der Saitenzupfer sorgt, was sich bei jedem Song zeigt. Gewaltig kommen sie daher und nun weiß man, warum diese Band so gepuscht wurde und eine exzellenten Ruf hat.

Kompositorisch hat man mit "Colleteral Defect" einen großen Wurf gemacht und sich wieder ein Stück weiter entwickelt. Die Verbindung von Goth-Einfluss mit Death- und Black-Metal, das ist schon eine Leistung und ein weiterer Beweis, dass die Grenzen fließend sind.
Blastbeats, Gitarrenriffs bei denen einem die einzelnen Bünde nur so um die Ohren gehauen werden, gecrowle am laufenden Band und alles mit der Präzision eines Schweizeruhrwerks. Inzwischen hat sich die Band auch durch die Optimierung von Radio-Evergreens verdient gemacht. Wenn zuvor R.E.M.s 'Loosing My Religion' aufs Korn genommen wurde ist es heuer der Song...könnt ihr euch noch erinnern an folgenden Refrain: "I need a hero.."? Na, klingelts? Richtig - Bonny Taylor!
Neben diesem Song, der wirklich verzückt würde ich euch noch folgende Songs empfehlen, falls ihr nicht schon so infiziert seid, dass ihr sagt "Brauch ich nicht, weiß das es gut ist!". Also da wären: 'Bloodworks', 'The Day I Die' oder auch noch 'Scars Of Sorrow'. Allen gleich ist der Blast, das Gecrowle und die geile Abstimmung der einzelnen Instrumenten, die eine superbe Symbiose eingehen.

Mein Tipp: Einfach nur fett und tierisch geil. Einfach Graveworm!

Car Sten






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