Reviews

Constantly Forward

Label: Fatsound (2005)

Oh Mann, auf diese CD habe ich mich gefreut, seit ich vor ziemlich genau einem Jahr die Debüt LP von Friends Suck besprochen habe. Der Fünfer aus Thüringen hat mich viel mehr nur als positiv überrascht. Die Art und Weise wie sorglos, frei und offen über eigene Erfahrungen, Geschichten in den Songs erzählt werden, ist fabelhaft. Wirklich selten habe ich bei einer Band so viel Spaß in den Melodien und Texten rausgehört wie bei Friends Suck. Und genau diese Energie ist es, die beim Hören unweigerlich übergesprungen ist. Fantastische Melodien, getragen von einer massiven Härte an den Instrumenten.

Die Jungs haben sich seit ihrer Gründung 1999 in Erfurt stetig weiterentwickelt, was auch der Sprung von „Making Money“ auf „Constantly Forward“ deutlich beweist. In den Texten ist man sich treu geblieben und erzählt von Freitagabenden, Parties auf denen das Bier ausgeht, zu viel TV und alkoholbedingten Problemen mit der Standfestigkeit.

Musikalisch haben Friends Suck jedoch einen großen Schritt nach vorn getan. So ist das neue Werk unter Fatsound einerseits noch fetter produziert, die Band drückt andererseits inzwischen jedoch noch mehr aufs Gaspedal. Die Songs sind noch schneller, härter und am besten hört man sie auch noch lauter denn zuvor. Eine optimale Scheibe für den Sommer, gute Laune garantiert. Noch klarer, noch melodiöser und noch mitreißender, egal auf welcher Ebene, Friends Suck haben tatsächlich überall eine gehörige Schippe draufgepackt.

Ich glaube nicht, dass die Jungs ihr Limit bereits erreicht haben, vielmehr hoffe ich auf noch mehr fantastischen Hardcore Skatepunk oder Fun HC oder wie auch immer!

Tim Ruhl






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