Reviews

Fatal Force

Label: MTM Music (2006)

Auf eine gesunde Mischung aus Hardrock und klassischen Heavy Metal können sich die Hörer der Scheibe "Fatal Force" freuen. Hinter der neuen Scheibe aus dem Hause MTM steckt der Gitarrist Torben Enevoldsen, der bisher eher durch instrumentale Stücke von sich reden machte und vor allem durch seine Leistungen bei der Progressiv Band Section A bekannt ist. Für die genialen Vocals auf der Platte hat sich Enevoldsen den Sänger Mats Leven (At Vance) mit ins Boot geholt, der in seinem Element voll aufgeht. Daniel Flores (Mind's Eye) unterstützt ebenfalls Fatal Force und hat seinen Platz als Drummer eingenommen.

Die Eröffnung des Debüts 'Caveman' haut sofort etwas auf die Ohren, was noch eine Zeit lang hängen bleibt und keine Chance hat, ungehört zu bleiben. Energische Gitarren Riffs und eine Bridge, die einfach genial sind machen den Track zu einem perfekten Einstieg. Gleiches gilt für den zweiten etwas düsteren Song 'Domino', der fast nahtlos an 'Caveman' anknüpfen und punkten kann. Bei den hervorragend gelungen Metal-Balladen kommt die kräftige Stimme von Leven eine Spur deutlicher zum Vorschein, vor allem bei 'Far Away' zeigt Leven was für ein Potential in ihm steckt, Gänsehautfeeling vorprogrammiert. Erwähnenswert ist insbesondere noch der Track "Insanity" der sich wieder etwas mehr in die Hardrockschiene neigt und ein Song ist, den man gerne lauter aufdreht. Mit 'Eye To Eye' schließt die Scheibe mit einem metallischen Klang und Lust auf eine erneute Runde ab.

Denkt man am Anfang Fatal Force wäre mal wieder eine der Bands, die wie viele andere des Genres momentan aus dem Boden sprießen, hat man nicht ganz Unrecht. Jedoch merkt man auch schnell, dass dieses Album einen eigenständigen zu erkennenden Sound hat. Gitarren- und Keyboardklänge sowie natürlich die Stimme von Leven machen die Scheibe zu einem einwandfreien und guten Studioalbum, leider hat man von Danie Flores nicht allzu viel mitbekommen. Die Drums hätten ein ganzes Stück ausgeprägter sein können. Alles in Allem aber ein sehr gutes Album mit einer gesunden Mischung aus Hardrock und Metal.

Stefanie Krämer






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