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The Ancient Tale

Label: Karisma Records (2013)


Dieser norwegische fünfer spielt einen richtig fetten und geilen Prog Rock und geht in seiner Auslegung zurück in die 70iger. Dies ist ihr zweites Album überhaupt und das erste, welches von einem Label produziert wurde. Gerade wegen dieses Weges, dass ihr erstes, selbstproduziertes Album so gut ankam, wurde man überhaupt erst Aufmerksam auf die Band. Denn musiklaisch in den 70igern spielt man doch im 21. Jahrhundert. Geile Arrangements, geile Hooks und geile Riffs mit geilen Themen versehen, dazu noch diverse Soli. Dramaturgisch eine Augenweide und auch die Vocals sin sehr einprägsam in  ihrer Klar- und Reinheit, kaum  Ausflüge, gesangstechnisch, in die verschobenen Gebiete der Raubeinigkeit bzw. tiefen Brusttöne und auch kein Falsett.

Großes Kino wird einem hier präsentiert. Man fühlt sich zu Vergleichen mit Ikonen wie Genesis, Camel oder gar Led Zeppelin und Pink Floyd versucht, aber alles auf Augenhöhe, keine Genickstarre.
Als Lauschtipps würde ich euch ‚Halls of Amenti‘ empfehlen oder auch ‚Tears I’ve Cried‘. Dies sind ie einzigen klassischen Songs, denn bei den anderen drei handelt es sich um Songs die aus mehreren Teilen, Untersongs bestehen. Eine Art mehrere Songs in einem, auch mit Titel versehen. So zum Beispiel bei ‚The Divine Comedy‘ welche die Untersongs ‚Dante’s Descend‘, ‚Inferno‘, ‚Purgatory‘ und ‚Paradise‘ in sich trägt. Selbiges passiert bei ‚City of Zerych‘ und beim Titeltrack ‚The Ancient Tale‘. Daher ergibt sich auch eine Gesamtspielzeit von über 50 Minuten …

Mein Tipp: Ein richtig geiles und abwechslungsreiches Album. Ein Album das perfekt ist für einen Jahresabschluss. Hört rein und lasst euch überzeugen, bringt Zeit mit zum Reinhören, dann könnt ihr es richtig genießen …

10/10

Car Sten






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