Reviews

Pagan Prophecies

Label: Schwarzdorn Production (2012)

Nachdem die Völuspa-Saga abgeschlossen ist meldet sich Mastermind Eldur von Fortid mit drei neuen Mitstreitern und einem neuen Album zurück an der Fanbase. Diese drei neuen Mitstreiter tun dieser Band hörbar gut, denn frisches Blut tut immer gut, was hier sehr gut zu vernehmen ist.

Viele neue Einflüsse, ein Variabilität die man so nicht kannte. Begonnen wird aber ganz klassisch im Sinne von Fortid, im Pagan Black Metal Stil, aber dann kommen die Neuerungen in den folgenden Songs deutlich zum Tragen. Seien es die Black'n'Roll-Einflüsse bei 'Spirit Of The North', was diesen Song so richtig fett werden lässt, dazu noch die Pianoeinsätze oder die Melodic Black Einflüsse bei 'Electric Horizon', dazu die Tempiwechsel innerhalb des Songs und den wechselnden Spielarten oder bei '‚Lesser Sons Of Greater Fathers' eines der ruhigsten Songs, getragen, tief atmosphärisch, mit einem Backing-Chor versehen bei manchen Parts. Nimmt man das ‚Sun turns Black‘ ist der Orchestereinsatz zu nennen, dabei glaubt man zu Beginn einen klassischen Blackmetal-Song vor sich zu haben, die Gitarren entfalten bei diesem Song ihre volle Kraft. Zu all dem gibt es noch einen 18-minütigen Hidden Track zu verzeichnen der auch seinen ganz eigenen Spirit hat, nämlich nur Atmosphäre vermittelt, eine Art Natursample!

Aber der Underground-Sound bei diesem Album ist ein absoluter Fehlgriff. Eine klare und reine Produktion hätte diesem fetten Album mehr als nur gut getan!

Mein Tipp: Der Sound macht das Album ein gutes Stück kaputt, geile Songs, super abwechslungsreich, richtig geil und dann dieser Sound...Eventuell bei der zweiten Releasewelle drüber gehen und verbessern, eigentlich ein muss!

Car Sten






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