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Your Fiend, My Friend

Label: Rough Trade Distribution (2009)

Einen überaus sympathischen Ansatz vertreten die Schweden von Foobar the Band. Man nehme einen Haufen (fast) nicht gestimmter Gitarren und drehe nach Spinal Tap Spielregeln den Amp auf Lautstärke elf. Und dann wartet man ab, was passiert. Ein alter Kumpel von mir hat mal gesagt: "Warte es nur ab, wenn Du solche Musik anhörst, dann wachsen Dir lange Haare und bevor Du Dich umsiehst, spritzt Du Dir Haschisch!" Nun ja, zumindest letzteres möchte ich ausschließen. Foobar klingen eher so, als würden sie Bier schnupfen...

Was lässt mich dann aber so unentschlossen bleiben beim Anhören? Die Songs liefern alle in etwa die gleiche Dynamik ab und bieten durchweg Midtempo Garagenrock, der zwar sympathisch ist, auf Dauer aber eben am kreativen Potential der Herren ein wenig zweifeln lässt.

Ganz bestimmt nicht schlecht, aber kein Vergleich zu Backyard Babies oder Gluecifer!

Frank Scheuermann






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