Reviews

Flächenbrand

Label: Arising Empire (2018)

Mastermind hinter dieser Band aus Berlin ist Mathias Engst, welcher seine Authenzität zeigte als er den Plattendeal nachdem Sieg in der Bandcasting-Show „Die Band“ mit Samu Haber ausschlug, er wollte keine Konserve aus der Reserve sein. Passt wunderbar zu dem was man hier auf die Ohren bekommt. Die Jungs präsentieren hier eine zweistellige Anzahl von Songs die immer vom Leben berichten, von Themen die manch Bandmitglied vor größte Probleme stellt, große Verluste hinnehmen musste aber immer wieder zurückfanden ins Leben, ins hier und jetzt, wenn man will ist das Motto der Platte: No Surrender!
 
Lauschproben? Na klar, da haben wir was … Der Opener trägt den kompletten Charakter der Platte in seinem Titel und genauso geradlinig wird dieser Song auch vorgetragen, ‚Ich steh wieder auf‘. Musikalisch in schönem Deutschrock-Galopp durch den Song, immer mitsingbare Refrains. Oder testet doch mal diese Nummer an, welche sich mit Egoisten beschäftigt, welche keine Zeit haben sich für andere Menschen zu interessieren, die Rede ist von ‚Fremdes Elend‘. Eine schöne Nachdenknummer kommt mit ‚Morgen geht die Welt unter‘. Wer es wenig größer mag, Stichwort Big-Band-Feeling, der muss ‚König‘ antesten oder es mit ‚Optimisten‘, denn hier hört man noch ein Blasorchester. Selbiges spielte schon für The Bosshoss auf, also keine unbekannten. Zu all dem finden sich noch Guestvocals, der Fronter der befreundeten Band Massendefekt, gibt hier ein kleines Stell-dich-ein... Mit all dem an Wissen und im OHr, da geht doch was, oder ...
 
Mein Tipp: Ein sehr fesches, treibendes, intensives, ehrliches, direktes, nachdenkliches, vielschichtiges, variantenreich aber nie langweilig werdend. Das sind Engst, das ist das Debüt und man darf jetzt schon auf den nächsten Output freuen, denn da geht Freunde … Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
10/10
 
Car Sten






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