Reviews

Eliwagar

Label: Eigenproduktion (2014)


Mit ihrem neuen Output hat Runahild, Mastermind hinter Eliwagar, nein, viel Runahild ist Eliwagar, ein neues Kapitel in der Bandgeschichte eröffnet. Während die Vorgänger definitiv starke Metalgene hatten so dominieren bei diesem die Folkeinflüsse. Jedoch sind diese fern der klassischen norwegischen Folksongs, sondern alles Eigenkompositionen und Texte von Runahild. Ihren Hang zum MEtal kann sie dann noch nicht ganz ausblenden, so kommen zu den üblichen Folkinstrumente auch die E-Gitarre und ein Bass dazu, nebst einem Schlagwerk ab und an.

Als Lauschprobe würde ich euch doch gerne das ganze Album ans Herz legen, denn jeder Song hat seine eigene Magie. Wie immer wird die Natur besungen, den Einklang mit selbiger und die Verbundenheit. Man wird auch zeitlich entführt in die Zeit als es noch keine Wikingerreiche gab, in die Zeit als es noch die Sippen gab, es so zu sagen sich der Vorfahren bedient. Als Lauschprobe würde ich euch empfehlen das ganze Album zu testen, denn es unterscheidet sich massiv, es ist jetzt wesentlich atmosphärischer und mystischer als zuvor und auch der Metalanteil ist weniger.

Mein Tipp: Hört es euch an und entscheidet selbst, wer eine Mittelalteraffinität hat und auch Corvus Corax und ähnliche Bands in diesem Stile mag, ist mit diesem Album sehr gut bedient. Auch wer Atmosphäre mag, mit sehr schönen Klangbildern versehen ist gut bedient. Wenn ihr aber Pagan/Viking Metal erwartet wie bei den Größen dieses Genres, dann ist diese Scheibe nichts für euch und ihr solltet sie erst antetsen! Die Pommesgabel zum Gruße!!!

8/10

Car Sten






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