Reviews

Empyria
Sense Of Mind

Label: Eigenproduktion (2003)

Hier haben wir eine True-Metal Fraktion aus Canada am Start. Das einzigste Problem ist, dass ich nicht abschätzen kann ob diese CD nun auf den europäischen kommen soll oder schon da ist. Das Copyright sagt 2002, defakto befinden wir uns im Jahre 2003. Gehen wir mal davon aus, dass dieser Silberling in diesem Jahr auf den europäischen Markt kommen soll.

Die vier Herren Phil Leite (v), Mike Kischnick (g & electronic), Ken Firomski ( b ) und Simon Adam ( d & Percussion ) spielen einen klaren True-Metal, ab und an fühlt man sich an die Judas Priest Zeiten mit Hallford erinnert ( nicht vom Gesang her ). Aber dann warten die Jungs mit sehr feinfühligen Nuancen auf, verzerrte Gitarren spielen auf einmal clean, der Gesang bekommt auf einmal einen Hall, teils Hymnische und teils Balladen angehauchte Vocalparts. Dann auch das verschleppte Tempo innerhalb der Songs. Kein Song gleicht dem anderen. Das eine Lied, wie z.B. In God´s Hands, bekommt ein Intro ein anderes nicht. Sehr sehr abwechslungsreich. Da es nur einen Gitarristen gibt ( E-Guitar) ist es sehr erstaunlich, dass dieser ab und an sogar den typischen Rhytmguitar Part, Schrabbel Schrabbel, übernimmt und gleichsam auf Starallüren, wie exzessive Solis verzichtet wird. Statt dessen hört man des öfteren eine Akustikgitarren Part.

Bei ihrem viertem Album haben die Jungs ein wirklich ausgewogenes Eisen in den Meiler des True-Metals geworfen und müssten damit aus der Masse dieses Genres herausragen können. Letzte Gewissheit werden nur die Verkaufszahlen und Konzertteilnehmer, falls es welche geben sollte, zeigen. Mein Tipp: Mehr als nur hörbar!

Carsten Rothe






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