Reviews

Masters of the Multiverse

Label: Limb Music (2018)

Das dritte Album der Österreicher, welche seit 2007 mit ihrem Symphonic Power Metal schon so manch ein Urgestein auf deren Tour unterstützen, somit nicht ganz so schlecht sein können und damit auch keine Unbekannten mehr sind. Mit ihren zehn neuen Songs am Start decken sie wieder all das ab, was man im Allgemeinen von Symphonic Power Metal erwartet und das in ihrer eigenen Art, mit all ihren Trades und eine dieser ist das mächtige Auftreten innerhalb ihrer Songs, immer an der Grenze zur Epik entlang, eingängigen Melodien, verspielt, verzaubernd, betörend, mal blastig, dann wieder progressiv oder Midtempo, Orchestereinsätze sind ja Pflicht, dann noch ein paar female voices als Konterpunkt…
 
Der Facettenreichtum des Albums würde eigentlich verlangen, dass ich jeden Song kurz vorstelle, aber dann wäre es ja keine Review mehr sondern irgendetwas anderes, an deren Ende aber keine Butter mehr auf dem Brot wäre, der Bierkrug leer oder wie auch immer, darum lauscht einfach mal in ‚If it bleeds we can kill it‘ hinein, der Titel hört sich nach einem typischen Ausspruch von Stallone oder Willis an, aber ist so ein Midtempostampfer, good old Power Metal Manier, mit Solo etc pp. Dann sollte man noch das Aushängeschild in Sachen Tempo des Albums ansprechen ‚Grey Wardens‘, epischer, ruhiger, vielschichtiger, aufwendiger in puncto Aufmachung geht es bei ‚Days of High Adventure‘ zu. Wenn ihr die Ausführung mit dem Bonus Song habt, dann solltet ihr auch diesen, da ein Cover von Stan Bush, auch antesten.
 
Mein Tipp: Ein sehr schönes Album, welches aber die Blastparts und die dazugehörigen Attacken für mich ein wenig vernachlässigt, Symphonic muss Blast nicht ausschließen. Ansonsten ein sehr gefühlvolles Album, welches mit seinen Geschichten zu überzeugen weiß. Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
8,5/10
 
Car Sten