Reviews

Beware the Fury of the Patient Man

Label: Eigenproduktion (2014)


Eine Neuentdeckung aus den Niederlanden stürmt meine Gehörgänge mit Old-School-Thrash und einer Verliebtheit in Komposition und Komplexität, geile Gitarrenriifs und –hooks, mit einer sehr variantenreichen Struktur, spannend aufgebaut. Ein dementsprechend eingebettetes Drumming, eine schön-rauchige Vocal-Line die für die Lyrics zuständig ist, so könnte man die Jungs kurz vorstellen.

Innerhalb des Albums muss man sich wirklich jeden Song anhören, vom Opener ‚Mr. Greedy‘ über das Instrumental ‚Western Civilization‘ bis zum letzten Song der auch gleichzeitig der Titeltrack ist ‚Beware the Fury of the Patient Man‘, dann dazwischen geht so viel ab, so viele Überraschungen, Stellen zum Innehalten, egal ob man die Kurzsoli nimmt, mal den thrashigen Pfad verlassende Takte, stellenweise progressiv. Musikalisch hat man sein Thema so facettenreich dargestellt wie dieses auch ist: Das Streben nach Geld und Technologie über allem oder kurz um es mit den Worten der Band auszudrücken „The Lack of Humanity“. Diese Thematik findet man auch in den Tracktiteln wieder. Man darf gespannt sein wie dieser niederländische Vierer von euch angenommen wird.

Mein Tipp: Reinhören, durchhören und eine Entscheidung treffen, in meinen Augen kann dies nur eine Entscheidung für den Erwerb sein. Wenn die Jungs dann live noch so fett wie auf der CD, dann steht einem Durchbruch nichts im Wege. Die Pommesgabel zum Gruße!!!

10/10

Car Sten






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