Reviews

Renatus

Label: Spinefarm Records (2014)


Nach ziemlich viel herum basteln, testen und ausprobieren hat es dieses Schwedengeschwader geschafft mit ihrem vierten Album eine Bombe los zu werden. Trotz oder gerade wegen der erfolge der ersten drei Alben und dem ständigen besser werden waren die Erwartungen hoch …

Und genauso hoch wollen wir einsteigen: Die Jungs haben ein geiles Album abgeliefert, welches härter ist jemals zuvor, direkter, verspielter, intensiver, variantenreicher. Schlicht und ergreifend das Beste bisherige Album. Man erscheint in einem sehr progressiven Gewand, mit einem sehr variablen Fellgerber, geilen progressiven Gitarrenriffs und Gitarrenspiel im Allgemeinen, geilen Soli, einem mal untermalenden mal tragenden Keyboard und der geil-facettenreichen Stimme von Nils Molin. Es ist egal welchen Song man sich anhört, jeder einzelne hat seinen Charme und seine Progressivität inne, sei es der Opener der gleich mal eine amtliche Schlagzahl vorgibt und sozusagen den Rotenfaden darstellt mit dem zauberhaften Namen ‚Cross the Line‘, was auch wörtlich genommen werden darf oder ‚Dawn of your Creation‘ oder ‚Run Amok‘ oder ‚Salvation‘. Man kann nehmen was man will, es findet sich kein Ausschuss auf dem Album, kein schwacher Song. Selbst die Midtempoparts sind so hart, dass man nur staunen kann.

Mein Tipp: Da kann es nur einen geben: Reinhören und wohlfühlen. Diese Band ist am Schmelztiegel von Power- und Prog-Metal. Einfach nur geil das Teil, einlegen, zurücklehnen und wohlfühlen, dazu noch die Airguitar und eine schöne Zeit kann anbrechen! Die Pommesgabel zum Gruße!!!

10/10

Car Sten






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