Reviews

Dregen

Label: Universal (2013)

Dregen dürfte den meisten bekannt sein als Gitarrist von solch illustren Bands wie The Hellacopters, und Gluecifer. Deneben bediente er seine coole alte Gibson ES-335 auch auf der letzten Scheibe von Michael Monroe. Wenn nach einem 1/4 Jahrhundert ein Musiker auf die Idee einer Soloplatte kommt, dann kann man ruhig schon gespannt sein. Was soll ich sagen? Wo Dregen draufsteht ist auch wirklich Dregen drin.

Die mit gerade mal 35 Minuten nicht gerade üppig ausgestattete CD bietet von der ersten Sekunde an Riffs und große Melodien. Da hat man Punk Attitude neben Top Ten Refrains, das dringende Bedürfnis sich zu waschen ebenso wie die pure Sommerfreude am Strand. Es ist eben eine durch und durch geile Scheibe, wie sie in dieser Konsequenz nur wenige umzusetzen imstande sein dürften.

Dregen selbst sprach im Vorfeld davon, dass er versucht habe, das Gefühl von KISS, Slayer, Beastie Boys und Miles Davis in einer Scvheibe zu bündeln. Das würde ich so nicht ganz unterschreiben, aber es klingt so, als hätte Dregen mit Alice Cooper, Joan Jett und Nikki Sixx gejammt. Und das ist ja auch schon was. Hier höre ich mit der Rezi einfach auf, denn sonst lest ihr länger an meinem Text, als ein Durchlauf der Platte dauert... :-) Anspieltipp: Der coole Bluestrack "Flat Tyre On A Muddy Road" mit dem Gospelchor aus der Hölle!!!!!

Frank Scheuermann

10/10






SonicShop - HiFi Gehörschutz