Reviews

The Difference Engine

Label: Candlelight Records (2007)

Nach diversen Demos und noch mehr Line-Up-Wechseln haben Dam nun ihre Endformation gefunden. Ebenso ein Label und nun bescheren uns die Herren aus England geschmeidigen Melodic Death, der sich durch aus messen lassen kann mit den derzeitigen kanadischen Elite, a la Kataklysm. Blastig, stampfend, mit gegrowle, scharfe Gitarrenriffs, geile Ohrwurmmelodiestränge und ein sehr hoher Wiedererkennungswert. Teils mit schönen Midtempo-Parts und sehr atmosphärisch. Mit diesen musikalischen Dingen geht auch die sehr fette Produktion einher, die auch das Stiefkind einer jeder Band nicht vernachlässigt, den Bass. Auch diesem wird gehör verschafft. Doomige Passagen, ins Black-Metal reichende Allüren. Ein genialer Mix. Mit all dem wartet der Opener 'The Difference Engine' auf, ein wahrer Hinhörer. Mit einem gewissen Proganteil versehen.  'Eyeballing' zeichnet sich durch sein stampfendes und wummerndes Schlagzeugspiel aus, dessen Speed ab und an von den Gitarren scheinbar gedrosselt wird, dem aber nicht so ist. Aber dies ist ein Charakterzug des gesamten Albums. Die Gitarren zeichnen sich verantwortlich für die Tempiwechsel und sind so zusagen der Puls der Platte.

Ein weiterer Hinhörer oder Lauschtipp ist 'Made Of Beasts'. Dieser hat als Grundtakt den Thrash für sich, wobei hier auch wieder zuvor schon erwähnten Tempiwechsel enthalten sind.

Mein Tipp: Mit nichts zu vergleichen, somit einzigartig. Ein geiler Erstlingswurf der Herren. Innovativer Melodic Death, reinhören ist Pflicht!

Car Sten






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