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Cult Of Death

Label: Al!ve (2007)

Zu erst ein mal die Neuigkeit: Frontmann Rotten wurde letztes Jahr ersetzt durch K.J. Khaos. Und mit ihm am Mikro muss jetzt auch dieser neue Silberling beäugt werden. Gelungen, ganz klar und kurz fällt diesbezüglich das Resümee aus. Khaos verleiht der Finnen-Truppe durch seine Stimme sehr viel Durchschlagskraft und auch seine markante Stimme, die einprägsam ist, tut ihr übriges um diesem Album seinen Vocalenstempel auf zu drücken.

Musikalisch bewegen sich die Finnen wieder auf Death-Thrash-Kurs zeigen sich erneut blastig, roh und äußerst angriffslustig. Vor weg kann schon festgehalten werden, dass die Herren auf ihrem dritten Langeisen wieder einen Schritt nach vorne in Hinsicht der musikalischen Entwicklung getan haben. Und diese Entwicklung ist eng mit dem neuen Frontmann Khaos verbunden und seinem infernalen Stimmbändern.

Manch ein Text ist auch entsprungen auf Grund des Studiums des Necronomicoms, so zum Beispiel 'Serpent Of The Deep', den ich hier als Lauschprobe outen möchte. Zu den Proben sollen sich noch Witchstorm als 'Necrophiliac Lust' gesellen. Allerdings würde es schon reichen, wenn ihr euch den Opener 'Deathammer' anhören würdet, dieser ist das Aushängeschild und sagt euch wie es die verbleibenden ca. 35 Minuten weiter gehen wird - eine Symbiose von Death und Thrash auf höchstem Niveau. Ein kurzer Warnhinweis: trainiert eure Nackenmuskeln, für ungeübte könnte der Genuss dieser CD zu mehrtägigen Nackenschmerzen führen!

Mein Tipp: Death-Thrash at its best! Kurz und knackig - kaufen ist Pflicht!

Car Sten






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