Reviews

O3 A Trilogy - Part 2

Label: InsideOut (2007)

Charlie Dominici? Sagt Euch das etwas? Es ist schon eine Weile her, da sang ein junger Mann dieses Namens auf dem Demo einer aufstrebenden Band namens Majesty. Die wechselten kurz darauf den Namen und bekamen als Dream Theater einen Plattenvertrag. Auf ihrem grandiosen Debüt "When Dream And Day Unite" sang dann noch besagter junger Mann, der dann aber bald darauf die Truppe mit unbekannter Zielsetzung verließ. Der Rest ist - wie man so schön sagt - Geschichte. Nach vielen Jahren in der Obskurität hat er sich vor geraumer Zeit mit dem ersten Teil der Ozon-Trilogie zurückgemeldet und für einiges Aufsehen in den Progressive Rock und Metal-Gemeinden gesorgt.

Die neue Scheibe macht genau dort weiter, wo die letzte aufgehört hat: kräftiges Riffing, starke Melodien, zwischen Dream Theater und Yes. Vor allem die Keyboards erinnern mich immer wieder an Rick Wakeman, auch wenn mir persönlich die Namen seiner Mitstreiter nicht besonders viel sagen. Manche Passagen brechen geradezu symphonisch hervor, dann wiederum nehmen die Metalanteile das Heft fest in die Hand. Vorgetragen wird jedoch die gesamte aus neun größtenteils mittellangen Stücken bestehende Scheibe in wundervoller Stilvielfalt. Der zumindest streckenweise Bruce Dickinson Soundalike hat hier wirklich mal etwas Nettes ins Rennen geschickt! Für alle Fans etwas härterer Progsongs kann ich "O3 A Trilogy - Part 2" nur empfehlen.

Frank Scheuermann 






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