Reviews

Method Of Execution

Label: Century Media (2005)

Durch die tragische Umwälzung, auch und gerade in den USA, weg vom Death Metal a la Morbid Angel oder Deicide hinzu Junk-Rock und Mainstream-Geseier, gerade da liegt die Chance für eine Band wie Divine Empire, wieder mehr Leben in die bude zu bringen. Durch innovatives Klangbild und Konzepte, sowie einer nach außen getragenen Individualität kann diesem Genre eine Reinkarnation gelingen…durch Divine Empire!

Das letzte Release der Herren war ja nicht ganz so brillant aber man konnte hören, dass sie sich auf dem Weg befanden hin zu dem was jetzt mit „Method Of Execution“ gelungen ist, einer ersten Höchstleistung. Ganz klar haben die Herren ihre Livequalitäten bei Fuck The Commerce o.ä. Festivals unter Beweis gestellt, aber das was noch fehlte, der Studiobeweis ihres Könnens, den legen sie nun vor und das gewaltig.

Das Erfrischende an diesem Album ist das Komponenten aus anderen, eigenständigen Gefilden integriert wurden. So z.B. Doom oder auch Black Metal. Sogar das für Death Metal Bands fast unerreichbare Moment der Atmosphäre zu vermitteln ist den Herren gelungen, gerade mit dem Opner ‚Vowed Revenge’. Ansonsten bekommt man das alt bekannte um die Ohren: Harte Gitarren, Genick brechendes Schlagwerk oder auch freundliches Geröchel.

Bezeichnend ist auch die Anzahl der Songs, keine zehn, elf oder zwölf Songs, nein, es sind gar 16!!!!! an der Zahl. Aus dieser Liste möchte ich nur noch zwei anführen zur Lauschprobe: ‚Storm Hatred’ und ‚Murderous’. So den Rest, den Funken der euch zum kaufen bewegt, erledigt die Band bei eurer Lauschprobe…viel Spaß. Mein Tipp: Dieser Anzug passt wie angegossen!

Carsten Rothe






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