Reviews

Doomsday Comfort

Label: Dynamic Arts Records (2005)

Ein besonderes Leckerli erwartet uns bei Deathbound. Eine weitere finnische Band erklimmt den Metaloxident um uns frohe Kunde in 13 Tracks auf die Ohren zu geben. Aggressivität und Brutalität gehen Hand in Hand einher mit einer schier unglaublichen Intensität. Immer den Spagat wagend zwischen Grindcore und Deathmetal. Altbekannte Attribute wie blasting Drums, Gitarrenfeuerwerk und einem growlenden Gesang lassen sich finden. Ein weiteres Markenzeichen ergibt sich durch die, teilweise leicht nervenden Einheits-Geprügel-Drums, kurzen Songs. Der längste Track beläuft sich auf 4:57 min. Einzig dem Umstand von andeutungsweise eingestreuten Breaks ist diese Songlänge zu verdanken.

Der Frontmann schreit sich hin und wieder in Grindcore-Manier und dann wieder in Death-Metal-Manier, sprich freundlichem Geröchel, durch das Album.
Dieses Album ist prädestiniert für einen absolut besch******* Arbeitstag, der dankenswerterweise nun vorüber ist. Jeder Hass und jedes niedere Gefühl findet hier Anklang und wird besser vertont als es eine Urschrei-Therapie herbeiführen könnte. Das Gewand in dem sich diese CD zeigt ist auch nicht zu verachten, so lassen sich Multimedia Tracks der Songs ‚Extinct’ und ‚Gasmask’ finden, des Weiteren sind Wallpapers und eine Fotogalerie enthalten.

Letztendlich lässt sich als Fazit oder Tipp festhalten, dass das zweite Album der Herren nicht nur musikalisch, sondern auch was das Interieur angeht, zu glänzen weiss.

Dieses Brett ist ein Pflichtkauf für alle Grindcore und Deathmetal-Fans. Knüppel frei und...

Carsten Rothe






SonicShop - HiFi Gehörschutz