Reviews

Damage Done

Label: Century Media (2002)

Die melodischen Deathmetaller sind wieder da! Man bekommt fast nur aggressive Vocals um die Ohren, Mikael Stanne (v) zeigt sich damit von seiner etwas dunkleren Seite. Die Herrschaften könnte man schon fast als Institution in Sachen Deathmetal bezeichnen. Die man als die Begründer, dann wenigstens als Mitbegründer des melodischen Deathmetals bezeichnen kann. Auch mit ihrem neuen Silberling zeigen sie eindeutig, dass sie nicht gewillt sind ihre Primusstellung aufzugeben. Schon beim Opener, ‚Final Distance’ der ein bisschen thrashig ist, wird einem unmissverständlich klargemacht wohin der Hase läuft. In ihrer 13 jährigen Bandgeschichte waren die Herrschaften immer bemüht keinen musikalischen Stillstand zu zulassen, diese wird hier mit „Damage Done“ fortgesetzt. Das Album weißt eine Menge neuer Ansätze auf, die die Inspirationen der Band wiedergeben. Songs wie ‚Hours Passed In Exile’ oder auch ‚Monochromatic Stains’, um nur mal zwei köstliche Songs zu nennen, stehen Klassikern wie ‚Punish My Heaven’ in nichts nach. Ein direkter, harter aber auch faszinierender Sound sind die Attribute dieses Albums. Mit ‚Ex Nihilo’ präsentieren die Herren ihr erstes Instrumentallied der Bandgeschichte. Mit diesem Album dürfte ihnen wiederum ein recht großer Wurf gelungen sein. Nach dem Release lassen Dark Tranquillity eine Tour folgen, die im November starten wird. Also: Augen auf beim Vorverkauf. Mein Tipp: Ein köstliches Album, wunderschön.


Carsten Rothe






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