Reviews

Doomsday Rituals

Label: Agonia Records (2016)

Gegründet 1990, aufgelöst 2005, re-initiiert im Jahre 2014 mit neuem Line-up haben wir heute das Vergnügen die neue Scheibe zu begrüßen. Da aus der ursprünglichen Besetzung nur noch der Drummer übrig ist, darf man ganz stark davon ausgehen, dass sich in puncto Klangentfaltung manches geändert hat.

Der Opener in den schon ein Intro integriert ist, lässt die Midtempo-Walze von der Kette, dazu noch die tief-brutalen Vocals, ein richtiger Kicker, der auf den Namen ‚Flesh Passion‘ hört. Blastig mit ein paar progressiven Phasen geht es bei ‚From Intact to Broken‘ zu Sache. Eine schöne Kombi bei den Riffs, geile Hooks, ein schönes tiefes Drumming umschließt das Ganze dann. Weitere Lauschtipps wären ‚Generation Files‘, ‚Doomsday‘, ‚Faceless‘ oder ‚Death Decay Murder‘. Die Kombi aus Florida-Death und Stockholm-Death macht richtig Laune und meißelt ein Grinsen in das Gesicht. Die Neubesetzung weiß auf ganzer Linie zu überzeugen, ambitioniert das Erbe ihres Bandnamens fortzusetzen und wieder Leben einzuhauchen – bis hier her ist die Mission gelungen.

Mein Tipp: Ein geiles Teil, das durch alle Geschwindigkeitsphasen zu überzeugen weiß, keine Langeweile aufkommen lässt und richtig Spaß macht. Jetzt kommt es darauf an ob es eine Eintagsfliege bleibt oder man den Schwung mitnimmt. Die Pommesgabel zum Gruße!!!

10/10

Car Sten






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