Reviews

Satanic Surgery

Label: Hammerheart Records (2016)

Der vierte Output der Niederländer um dieses Geschoss, das sich in einer wilden Mixtur aus Thrash und Grind präsentiert. Also nichts Neues könnte man, bis auf die Tatsache, dass man dieses Mal noch eine Schippe oben drauf gepackt hat und zwar in Puncto Intensität und Variabilität. Besonders gelungen finde ich die Melange zwischen den beiden Vocallines Scream meets Growl.

Als Lauschproben, ja da könnte man den durch seine Midtempo-Parts aufblitzenden ‚Blood Soaked Graveyard‘ nehmen oder wenn es um Kompromisslosigkeit geht den Opener ‚Diabolic Death Wish‘. Die Gitarren immer straight und voll auf die zwölf ausgerichtet, aber auch der sonst so stiefmütterlich abgemischte Bass kommt hier richtig schön zur Geltung. Die Mucke als solche ist in den üblichen Bahnen unterwegs, auch was die Songlänge angeht, also man muss sich schon sputen wenn man das Ende nicht verpassen möchte. Es hat zwar keine Napalm Death Scum Ausmaße, aber kaum ein Song geht länger als zweieinhalb Minuten. Derb, dreckig, räudig kommt man daher und haut einem dieses Album vor die Füße mit entsprechenden Energie: Wut und massive Mitteilingsbedürftigkeit, teilhaben lassen scheint das Motto der Jungs.

Mein Tipp: Wer Barney und Co. mag, ist mit dieser Scheibe wunderbar bedient, zudem die Jungs auch noch einen Hauch von Underground mit einfließen lassen, was dem Erscheinungsbild eine noch derbere Note verleiht. Fett, krass – Schmitt’s Katze eben! Die Pommesgabel zum Gruße!!!

9/10

Carsten






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