Reviews

Mastubatorium

Label: On Parole Productions (2009)

Früher war es Sex, Drugs and Rock'n'Roll, heuer ist es nach Carignan, den liebenswürdigen Österreichern, entsprungen 2006, Grind, Sex And Alcohol.

Beim ersten Anhören sit mir eines sofort in den Sinn gekommen - Cliteater, ja, wenn man Vergleiche möchte, dies würde für meine Ohren passen. Grinds ohne Ende, Knüppel Knüppel aus dem Sack, straighte Gitarrenläufe mit gelegentlichen Gefriggelansätzen, das sind Carignan. Der Unterschied ist, dass die Herren, volle Lotte auf die zwölf gehen. ebenso ist es erwähnenswert, dass fast jeder Song ein Intro hat in Form eines Samples aus einem Film, sehr oft hört man kurze Sequenzen aus "Der blutige Pfad Gottes" - ein super Streifen, mal nebenbei erwähnt und so oft dieser Film bzw. Sequenzen aus diesem Film genommen wurden, sehen es die Herren wohl ähnlich.

Songs wie 'Bitchslapper' oder der Titeltrack 'Mastubatorium', der ohne ein eigenes Intro auskommt, lässt man das "große" Intro am Anfang der Scheibe weg oder auch 'Cadavers And Affairs', das sind Lauschtipps die ich einfach loslassen muss! Witzig und voll Sarkasmus, mit einem Hauch Ironie und viel Sexappeal und Alcohol. Gerade mit Letzterem wird dieses Album zu einem noch größeren Highlight. Oder was auch passen würde, eine Prise ist davon enthalten, ein wenig Excremetory Grindfuckers und von den Lyrics bzw. wie diese dargebracht werden, erinnert es mich manch Mal an Aborted. Genug verglichen...

Mein Tipp: Ein geiles und sehr gutes Grind Album, macht weiter so, die Welt schaut gespannt auf dies Werk und erwartet auch schon das Zweite! Daumen hoch!

Car Sten






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