Reviews

Lammendam

Label: Maddening Media (2008)

2003, das war das Jahr der Gründung von Carach Angren, den drei Musikern aus hölländischen Landen. Nach zwei Demos hat die Dreiköpfige Band nun einen Plattenvertrag und ihren Silberling auf den Markt der auf den Namen „Lammendam“ (Eisenkiefer) getauft wurde. Zu hören gibt’s eine kräftige Portion Symphonic Black Metal.

Der 1:28 Minuten langer Opener leitet das Album mit Vogelgezwitscher und einer gewissen Theatralik ein die ein wenig an Le Grand Guignol (Labelkollegen) erinnert. Durchweg düster und symphonisch klingen die einzelnen Songs die oft mit Piano- und Keyboardklängen versehen wurden. Dunkelheit und eine gute Prise Mystik kann man beim hören spüren und wagt einen Vergleich mit Dimmu Borgir in deren Richtung dieser Silberling ganz offensichtlich geht. Überraschend ist ,Hexed Melting Flesh´Track Nr. 4 der abgesehen vom Intro einer der kürzeren Songs, aber auch einer der interessantesten ist: Regen, knackendes Feuer, ein Geschichtenerzähler mit gruseliger, dunkler Stimme und eine Gänsehaut machende Atmosphäre.
„Lammendam“ ist ein detailreiches Konzeptalbum über eine weibliche Geistererscheinung. Mit klassischen Elementen und musikalischen Zwischenspielen hat die Band es geschafft eine durchweg gruselige Grundstimmung und fast ein Horrorhörspiel auf das Album zu zaubern.

Die Niederländer haben zwar keine neue Sparte im Bereich der härteren Musik erfunden aber werden es ganz bestimmt schaffen einen großen Fankreis zu gewinnen. Von dieser Band wird man bestimmt noch einiges hören. Fans von Dimmu Borgir und Hörer des heftigeren und düsteren Metals können beim Kauf dieser Scheibe ganz gewiss nichts falsch machen.

Steffie Kraemer






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