Reviews

Rain Forest

Label: LMP Music (2001)

Die derzeitige Flut an neuen Power Metal Bands macht auch in Japan nicht halt. „Rain Forrest“ ist bereits das 3. Album von Concerto Moon, mit dem sie nun auch in unseren Landen auf sich aufmerksam machen wollen. Ob Ihnen das gelingt, wage ich jedoch stark zu bezweifeln. Zunächst einmal die positiven Aspekte: Die 11 Songs ( plus 3 Bonustracks) sind durchweg gut produziert, die Musiker verstehen zweifelsohne Ihr Handwerk, wie beispielsweise das Gitarrenintro zur 2. ,Time To Die' Version untermauert. Sänger Takao Ozaki ist auf alle Fälle kein Schlechter, er besticht durch seine klare Stimme und singt problemlos auch höhere Vocals. Die Mängel dieses Albums liegen jedoch in der Songauswahl an sich. Einige wenige Songs wie ‚Time To Die’ oder ‚Unstill Night’ stechen zwar hervor, ohne jedoch restlos zu überzeugen. Die restlichen Stücke sind einfachhalber gesagt Mittelmaß, es bleibt beim Hören nichts hängen, ein Song ähnelt dem nächsten, wobei auch die Überraschungsmomente fehlen. Daran ändern auch die beiden in japanisch vorgetragenen ‚Lonely Last Journey’ und ‚Live On The Memory’ nichts.

Concerto Moon werden es sehr schwer haben, sich mit dieser Scheibe Gehör zu verschaffen. „Rain Forrest“ ist ein durchschnittliches Album, nicht mehr und nicht weniger.

Oliver Bender






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