Reviews

Same As It Never Was

Label: Eat The Beat Music (2004)

Circle Of Grin wurden 2001 in Köln von fünf befreundeten Musikern im Zuge einer Jam Session gegründet. Es folgten zahlreiche Auftritte, ein selbstproduziertes Demo und nach dem Erlangen eines Plattenvertrages mit dem Label Eat The Beat Music die erste professionelle EP namens „The End Will Be The Same“.
Nun schreiben wir das Jahr 2005 und das Debütalbum von Circle Of Grin mit dem Titel „Same As It Never Was“ steht ab 31. Januar in den Läden. Jetzt wirft sich natürlich die Frage auf ob man sich selbiges besorgen soll. Meiner Meinung nach nicht! Gründe?

Bitteschön: Das Album hört sich in etwa so unspektakulär wie die in der Biografie genannte Genrebezeichnung an, die da „Alternative Tieftonrock“ heißt. Das so ziemlich größte Problem von Circle Of Grin ist, wie bei vielen anderen neuen Bands das Herausbilden einer eigenen Identität.

So stellt man sich im Verlauf der Platte doch des Öfteren die Frage warum man sich diese durchschnittlichen Songs anhören sollte wenn man doch von vergleichbaren Bands Lieder mit weitaus größerem Potential bekommen kann.

Um es auf den Punkt zu bringen: keine Melodie, die hängen bleibt, keine Überraschungen und generell kein Song, den man so ähnlich nicht schon einmal von einer anderen gesichtslosen Band gehört hat!

Ab und An wird geschrieen, dann gibt’s wieder mal ein Gitarrensolo, hier ein Stimmeffekt - da ein vor sich hinblubbernder Bass doch im Grunde nichts wirklich Herausragendes!

Fazit: „Same As It Never Was“ ist ein Album zum Nebenbeihören, das weder groß stört noch wahnsinnig gefällt...kann es etwas Schlimmeres für eine Band geben?

Martin Reiter






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