Reviews

First Destruction EP

Label: Schwarzdorn Production (2001)

Fangen wir erst einmal mit der Bandbesetzung an. Bei Cerberus fanden nämlich einige Lineup Wechsel statt. Für das "musikalische" sind die folgenden Personen verantwortlich: Beleth-Gitarre, Gesang; Prince of Darkness-Gitarre, Gesang; Astrega-Schlagzeug und Manic-Bass. Cerberus wurden 1998 gegründet und im Sommer 2001 unterschrieben die Jungs bei Schwarzdorn Production. Durch diesen Vertrag kamen die live eingespielten Songs, die aus dem Frühjahr 2000 stammen, auf eine CD. Als diese Songs aufgenommen wurden, standen noch folgende Bands auf der Bühne: Zarathustra, Impending Doom und Beyond Serenity. So, das sind zum Einstieg genügend Hintergrundinfos. Nun zum "musikalischen": Da die Band sich den Luxus gönnt, zwei Sänger zu haben, fällt es schwer den jeweiligen Sänger zu benennen. Ich versuche es mal zu umschreiben. Also: Der Sänger Nr. 1 mit der hellen Stimme hört sich an wie Kermit der Frosch im Stimmbruch. Sänger Nr. 2 kommt gesangstechnisch schon eher zu dem, was die Band rüber bringen möchte – Black Metal. Im großen und ganzen ist es ja ganz nett anzuhören, jedoch gibt es die eine oder andere Sache zu bemängeln. Da wäre z. B. die Aufnahmequalität. Selbst wenn bei dem Gig, bei dem die Songs aufgenommen wurden, das Equipment nicht das optimale war, so gibt es doch die Möglichkeit die Songs nachträglich am heimischen PC zu bearbeiten. Die Aufnahmequalität ist wirklich mehr als unterdurchschnittlich. Ein weiterer Punkt ist, dass das Album nur fünf Songs aufweist, lässt man das Intro und Outro bei Seite. Obwohl die auf 500 CDs beschränkte Auflage, als auch der Multimedia-Track werten das Erscheinungsbild nicht wirklich auf. Nun zum Cover: Die Jungs nennen sich Cerberus, das ist der Höllenhund. Nur hat der Höllenhund hier statt der erforderlichen drei nur zwei Köpfe. Naja, egal. Auch Mythen können sich irren!!! Letztendlich würde ich Cerberus nicht als aufsteigenden Stern bezeichnen, eher als unteren Durchschnitt Black Metal. Man dürfte oder sollte auf das nächste (?) Album gespannt sein. Mein Tipp: Wer Black Metal in spartanischer Weise mag ..., erst reinhören.

Carsten Rothe






Musicload