Reviews

Butler, Geezer
Plastic Planet

Label: BMG (1996/2020)

Mit dieser Platte eröffnete Geezer Butler seine Phase der Überbrückung während ständiger Black Sabbath Reunions und Auszeiten, die allesamt auf fast zwei Dekaden nichts zählbares hervorbringen sollten.

Dabei legte er keinerlei Wert auf die Hörgewohnheiten und knallte den Fans seiner Stammband brachialen Modern Metal um die Ohren, dessen einzige Verwandtschaft mit seiner Stammband in einer gewissen Düsternis lag, ansonsten aber eher die Fear Factory Gemeinde als Zielpublikum anvisiert zu haben schien.

Die Songs sind (trotzdem) gut und wenn man sich nicht klarmacht, dass der Chef des Unternehmens schon damals nicht weit von der Pensionierungsgrenze weg war, ist der Energiegehalt schon erstaunlich, auch wenn es sicherlich niemals jedermanns Ding sein wird. Für Aufgeschlossene aber bestimmt eine interessante Erfahrung!

Frank Scheuermann

7/10 






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