Reviews

Live At Carnegie Hall-An Acoustic Evening

Label: Mascot (2017)

Der stets umtriebige Joe Bonamassa hat mal wieder einen Live-Doppeldecker am Start. Und dieser unterscheidet sich wieder einmal von dem Dutzend, das er schon rausgehauen hat. Nach seiner Wiener Liveplatte ist diese hier nun der zweite Versuch, sich in das Akustikgenre hinein zu begeben.

Und Joe macht das gut. Er begibt sich nicht in die Fallstricke, einfach nur ein simples Best Of Programm ohne E-Gitarre zu spielen, sondern er wagt sich gleich daran, neue, extra für diesen Anlass verfasste Nummern einzuspielen. Irgendwie stand dabei sein Herz auf World Music, denn einige exotische Instrumente und deren nicht minder exotische Instrumentalisten sind heuer mit an Bord. Das klingt dann auch einmal entfernt nach"No Quarter", dem Mittneunziger Projekt von Jimmy Page und Robert Plant.

Das ist fein aber nicht ganz so mutig wie es klingen mag, schlie0lich ist die Handschrift des Meisters allenthalben zu erkennen.

Ein gelungener Versuch, dem bestimmt bald wiederum neue Akzente folgen werden. Das Jahr ist schließlich noch jung und ich tippe bis Jahresende auf noch mindestens zwei weitere Veröffentlichungen, an denen Joe Bonamassa beteiligt sein wird.

 Frank Scheuermann

8/10






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