Reviews

Death Mask Replica

Label: War Anthem (2016)

Das vierte Album der Schweden. Und wer wenn nicht die Schweden wissen wie sich Deathmetal anhören muss? Ganz besonders diese Jungs, die auch untypisches in ihren Songs einfließen lassen wie Gongs oder Orgelklänge, dann eben auch noch ein wenig Crustcore vornehmlich beim Drumming zu vernehmen. Die Taktung hat auch schon ein wenig Rock’n’Roll a la Lemmy Kilmister, Rest in Peace, Definition.

Lauschproben? Kein Problem wir haben hier ein ganzes Album voll damit. Der Opener, seinesgleichen auch gleich der Titeltrack ‚Death Mask Replica‘, gibt eine schöne Vorschau auf das was einen erwarten wird. Es fällt auf, dass man fern von einer aalglatten Songstruktur ist, viele Wechsel in Tempo und Lastigkeit. Der Gesang, der lediglich tief aber ohne Growls daher kommt, gibt sich ein schönes Bäumchen-Wechsel-Dich mit den Gitarren und deren Melodiesträngen. Allgmein wirkt der Opener ein wenig hektisch auf Grund der vielen Elemente die hier zusammen wirken. Straight kommt da schon ‚To Walk Through The Pyres‘ daher, ruhiger im Sinne von weniger vereinter Stilelemente daher direkter und richtig auf die 12! Ein weiterer Lauschtipp könnte ‚Burning Angel‘ der doomlastige Song oder ‚When the Reaper comes‘ oder den letzten Song des Album, den glorreichen Abschluss ‚Mad Shadows‘ zum Abschluss noch mal ein Midtempostampfer mit Überraschungsfaktor.

Mein Tipp: Ein sehr überraschendes Album, mit vielen Spielarten in sich und bis auf den Opener immer sehr schön ausgewogen. Ein richtig fettes Album, das Spaß macht und fern von Deathmetal-Konventionen spielt. Die Pommesgabel zum Gruße!!!

8,5/10

Car Sten






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