Reviews

Near Death Revelations

Label: Agonia Records (2015)

Im Jahre 2011, nach einem schweren Unfall, dachte die Geschichte der Band sei zu Ende geschrieben, doch nun, nach vier Jahren, ein Lebenszeichen, das Lebenszeichen, welches man von einer Band haben – eine neue Scheibe erscheint im Handel. und wie ist sie?
Sie ist wie die beiden Vorgänger „Towards the Blaze of Perdition“ und „The Hierophant“ schon den Weg vorgezeichnet haben. Düster, böse, sehr viel mit Atmosphäre gearbeitet, Moll Gitarrenläufe, gerade bei den Midtempoparts aber auch bei den Blastparts, geile Riffs und Hooks, stellenweise verstörend. Gerade aber die Arrangements die hier geschlossen wurden sind sehr anspruchsvoll, gut ausgeklügelt, immer eine Überraschung, eine neue Wendung eingebaut. Da ist auch egal welchen der sieben Songs man nimmt, jeder hat seinen ureigenen Charme. Die einzige Kritik die äußern wäre ist, ob man nicht die Songanzahl überdenkt. Selbst bei Blackmetal und seinen des Öfteren etwas intensiveren und daher längere Songs sollte ein Umdenken einsetzen, diese Anzahl ist in meinen Augen nicht mehr zeitgemäß. Aus diesem Grund sage ich euch, für lauschproben, drückt euch durch das ganze Album, damit erhaltet ihr den besten Überblick.

Mein Tipp: Hört rein, kein klassisches Blackmetal Beast das sich durch willenlose Prügelorgien und schreiende Gitarren auszeichnet. Intelligenter, abwechslungsreicher, atmosphärischer und sehr anspruchsvoll arrangierter Blackmetal, man könnte versucht sein von Avanatgarde Blackmetal sprechen zu wollen. Die Pommesgabel zum Gruße!!!

8/10

Car Sten






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