Reviews

Faith Extinguisher

Label: Doomentia Records (2014)


Dieser flotte Dreier spielt mal einen amtlich-harten Rock’n Roll um mal wieder Lemmy zu zitieren. Man haut richtig rein und stellenweise grenzdebil unterwegs, manch ein Solo deutet an, dass der Giatrrist nicht bis drei zählen kann, bis er dann ein paar Takte später so spielt wie man es als Anhänger der Airguitarfraktion erwartet. Variables Drumming, mit einem schönen Spannungsbogen und der infernalischen Stimme von Borys gleichzeitig den Gitarristen mimt. Gleichzeitig sieht man sich als Ageless Wave of Stubborn Heavy Metal – AWoSHM, das hört man auch, dass man sich den guten 80igern verschrieben hat.

Zu all ihrem Thrasheinflüssen gesellen sich noch Celtic Frost-Elemente und Venom-Einflüsse, da ist es auch egal ob man  ‚Godless, Amoral an Proud‘ nimmt oder sich dann ‚Crux et Circenses‘ welches ein wenig doomig erscheint. Die Jungs sind tatsächlich 666% barbarisch und wollen nicht so recht in irgendeine Schublade passen. Die einzige in die sie passen ist, dass sie geilen Metal spielen der aggressiv, intensiv, variabel, überraschend und gute Laune bei den Mattenträgern verbreiten wird.

Mein Tipp: Ein gutes Album der Jungs, man darf sich jetzt schon auf deren Gigs freuen, wenn sie dort rüberkommen wie die Studiovariante, dann geht eine Axt im Wald um oder mit den Worten der Jungs gesprochen: This is regressive metal so die by the axt! Dann mal die Pommesgabel zum Gruße!!!

8,5/10

Car Sten






Musicload