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The Key To A Black Heart

Label: FDA Rekotz (2012)

Schwedenstahl, wie er war und wie er immer sein sollte, schnörkellos und voll auf die Zwölf, das ist es was man erwartet und genau das bekommt man, ein rund-um-glücklich-Album von den Herren die mit diesem zweiten Album aufzeigen warum schwedischer Deathmetal so beliebt und zeitlos ist. Kein Intro, keine Introsequenz sofort auf die Zwölf, mit Double-Bass dem Sonnenuntergang entgegen, dazu heftig geile Growls die einem ein Lächeln in das Gesicht meißeln. All dies nur nach ein paar Takten des Openers 'Unleashing The Hounds'.

Das Zungeschnalzen geht aber gerade so weiter, der nächste Song hat einen gewissen Death'n'Roll Touch und treibt einen dazu unbewusst das Beinchen im Takt wippen zu lassen, eingängige Gitarrenläufe verführen dazu die Airguitar auszupacken und den Herren Anders Blazzi, ein früher Weggefährte von Amon Amarth und Gustav Myrin zu unterstützen.

Einen beschwörender Charakter bekam 'Only Blood Can Tell', wenn man so will der Partyhit der Band, ein Song dessen Refrain jeder mitgrowlen kann, wenn er mag, dazu noch die getragene Geschwindigkeit, die einen in Intensität und Aufmachung ein wenig an den Doom-Sektor erinnert.

So geht es wunderbar durcheinander weiter, das Spiel mit dem Tempo ohne jemals die Wurzeln des gewollten zu vergessen: Deathmetal! Ein überraschender Brocken der einfach nur gute Laune verbreitet. Brachial tiefe Gitarren die ein wenig an Bloodbath erinnern, eine gewisse Dismember-Nähe ist auch nicht zu verleugnen, aber trotz alledem sind die Jungs eigenständig.

Mein Tipp: Höret rein und lasst euch bezaubern, dieses Album ist richtig geil. Diese Scheibe wird öfters den Weg in meinen CD-Player finden!

Car Sten






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