Reviews

Bucket & Co
Guitars, Beers & Tears

Label: H'Art (2011)

Dave "Bucket" Colwell ist vielen Anhängern des melodischen traditionellen Hardrocks seit längerem ein Begriff. Der unaufdringliche Gitarrist fristet seit gut zwanzig Jahren ein bescheidenes aber unter Kollegen sehr angesehenes Dasein als zweiter Gitarrist/Live-Gitarrist von Bad Company und zuweilen auch anderen Bandass, wie zum Beispiel Humble Pie. Nun tritt er das erste Mal etwas halbherzig ins Rampenlicht, indem er seine erste CD veröffentlicht.

"Guitars, Beers & Tears" ist die erwartet melodische aber trotzdem rockige Scheibe geworden. Halbherzig daran ist nur, dass Bucket die Rolle am Mikrophon vakant lässt und unter anderem seinen Kollegen Spike (Quireboys) diesen Posten bewältigen lässt. Und meiner Meinung nach ist noch vor dem Gitarrenspiel die Gesangsposition das Haupterkennungsmerkmal einer Band. Egal. Wie angesehen dieser Mann ist, lässt sich alleine daran erkennen, dass er Unterstützung von Mitglieder der Bands Quireboys, Thunder, New York Dolls und Iron Maiden bekommt. Vor allem Iron Maidens Gitarrist Adrian Smith profiliert sich erstmals seit seinem Soloprojekt ASAP vor etwa 20 Jahren wieder als Sänger.

Unterm Strich kann man Bucket attestieren, dass sich seine Mühen gelohnt haben, denn "Guitars, Beers & Tears" gehört bislang neben Uriah Heeps "Into The Wild" zu den eindeutig besseren melodischen Hardrockscheiben des Jahres 2011.

Frank Scheuermann






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