Reviews

A Million Dead Stars

Label: Jazzhaus (2010)

Diese Band hat etwas ganz besonderes. Diese Band ist sozusagen Generationen übergreifend. Hier spielen Vater und Sohn in der Rhythmusabteilung. An der Gitarre ist aber der eigentliche Star des Unternehmens: Der gerade einmal 20jährige Jason Barwick spielt so elanvoll auf der Stratocaster, dass man glauben möchte, der Bandname sei eine Ableitung von Cream's "Strange Brew" und der Gitarrist sei ein Zeitgenosse Eric Claptons, als der noch richtig geil gespielt hat.

Damit ist auch die Marschrichtung völlig klar. Psychedelischer Bluesrock irgendwo zwischen Jimi Hendrix, Cream und Frank Marino, wobei die Wahnsinnsgeschwindigkeit des Letztgenannten niemals erreicht wird. Beim Einsatz der Akustikgitarre wird dann noch ausgiebig die Scheibe "Led Zeppelin III" zitiert, was an und für sich auch keine schlechte Referenz ist...

"A Million Dead Stars" ist durchaus eine gelungene Ansammlung von Songs, auch wenn natürlich diese ewige Lobhudelei auf alle jungen und neuen Gitarristen mittlerweile kaum mehr zu ertragen ist. Aber wenn man Jason Barwick und seinen Mitstreitern die Möglichkeit gibt langsam zu wachsen und sie nicht vorschnell verheizt, dann ist hier vermutlich noch größeres zu erwarten als bisher geschehen. Ich bin da recht zuverlässig.

Frank Scheuermann






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