Reviews

Smorgasbord

Label: Karisma Records (2009)

So, werte Headbanger und Rocker! Es ist mal wieder an der Zeit für ein wenig Bildung. Euer lieber Onkel Frank möchte zu Eurer Wissensanhäufung mit beitragen. Wer von Euch weiß, was ein "Smorgasbord" ist? Na, na? Dachte ich mir, wieder einmal keiner die Hausaufgaben gemacht, was? Okay, okay, dann muss ich Euch mal wieder aufklären. Ein Smorgasbord ist so eine Art Büffet, bei dem sich jeder Gast seine Mahlzeit individuell aus einer großen Auswahl zusammenstellen kann.

Und genauso funktioniert auch der mittlerweile dritte Longplayer der sympathischen norwegischen Hippies. Hier gibt es ein wenig swinging London anno 1967, dazu ein wenig Timothys Leary und ein Hauch von Berkeley nebst den üblichen Jefferson Airplane, Love und Grateful Dead Zugaben. Die überaus bunte und abwechslungsreiche Musik kommt einem Trip durch Haschwolken und LSD-getränkte Zuckerwürfel gleich. Quietschbunt und sehr bewusstseinserweiternd. Die Musik wirkt so gut, dass ein begabter Mensch nicht einmal mehr zur echten Droge greifen muss.

Für die friedlich-freundlichen Momente des Lebens allemal der richtige Soundtrack, den uns diese sympathischen Nordmänner kredenzen. Ein wenig von deren Fröhlichkeit müsste ausreichen, die ansonsten fast pechschwaze norwegische Musiklandschaft ein wenig aufzuhellen und mit schreienden Farben zu füllen. Sehr schön!

Frank Scheuermann






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