Reviews

Cheat The Gallows

Label: Powerage (2009)

Mike Portnoy gehört zu ihren ganz großen Fans - und ich kann es verstehen. Bigelf, die sympathische Band von US Boys, haben erstmals auch in Deutschland einen Plattenvertrag an Land ziehen können. Somit ist "Cheat The Gallows", ihre vierte Scheibe sozusagen ihr Deutschland-Debüt. Und was für eines!

Die Band verquirlt auf unglaublich unprätentiöse Art und Weise die unterschiedlichsten Spielweisen und Einflüsse. Und dazu gehören die Heavyness von Black Sabbath, die Hammondeinschübe von Bands wie Uriah Heep oder Deep Purple, die Glamelemente von T. Rex (zu Zeiten von "Children Of The Revolution") und David Bowie (Ziggy Stardust Ära), dazu früher Psychedelic im Fahrwasser von Syd Barratt's Pink Floyd, dazu eine gute Portion Beatles-Harmonien und das alles abgerundet mit Progressive Rock.

Verwirrt? Nicht nötig. Die Platte wirkt schon beim ersten Mal wie aus einem Guss und vermag auch beim hundertsten Anhören immer noch Überraschendes zu offenbaren. Für mich eine der stärksten Scheiben dieses Jahres. Gigantisch. Hört Euch auch mal die älteren Scheiben ("Closer To Doom", "Hex" und "Money Maker") an! Starke Band! Starkes Album!

Frank Scheuermann






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